Ideen

Im untenstehenden Kommentarfeld konnten bis zum 15.07.2020 Ihre persönlichen Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Hitzhusen eingetragen werden.

Wohingegen die Sammlung von Stärken und Schwächen insbesondere als Bestandsaufnahme der Bewohner:innen dient, darf bei der Ideensammlung gerne etwas geträumt werden. Der Prozess der Ortsentwicklungsplanung soll ergebnisoffen sein, d.h. es können auch Ideen genannt werden, die zunächst z.B. aufgrund zu hoher Kosten unrealistisch erscheinen. Bei der Ideensammlung geht es vielmehr darum, die Wünsche und Bedarfe der Bewohner:innen in Bezug auf die Entwicklung der Gemeinde Hitzhusen zu ermitteln. Daraus können entsprechende Maßnahmenvorschläge, die z.T. auch alternative Lösungsmöglichkeiten sein können, abgeleitet werden. Als Zeithorizont kann mindestens an die nächsten 10 – 20 Jahre gedacht werden.

Wie soll die Gemeinde Hitzhusen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Welche Veränderungen sollten passieren? Welche Angebote könnten verändert oder ergänzt werden?

In der nachfolgenden Karte ist dargestellt, welche Ideen von den Bürger:Innen vorgeschlagen wurden, soweit die Ideen verortbar sind:

Die Anregungen wurden entsprechend unserer Moderationsrichtlinien geprüft und freigegeben.

8 Antworten auf „Ideen“

  1. Hitzhusen ist durch die Bramau Zweigeteilt, Nord,- und Süd-Hitzhusen.
    Ich würde zwei weitere Bramauüberquerrungen vorschlagen. Welche für Fußgänger und Fahrradfahrer zu nutzen sind.
    Die eine Überquerrung schlage ich im Bereich Aukampsiedlung zur Hauptstr. vor.
    Die zweite im Bereich der Straße Zur Kieskuhle oder AmWalde zur Hauptstraße vor.

    1. Beide Brücken würden durch das Überflutungsgebiet der Bramau führen und dort die Tierwelt beeinflussen. (z.B. freilaufende Hunde). Bei zunehmender Überflutungsgefahr (Klimawandel) ist das Aufschütten und das Erhalten der Wege kostenintensiv. Beide Wege würden ausserhalb des Ortskerns an der Hauptstrasse enden. Sinnvoller wäre vielleicht die Wiederherstellung des alten ‚Kirchwegs‘ entlang der Au vom Aukamp bis zur Ortsmitte als Spazier- und Radweg. Als Anwohner im Aukamp habe ich bisher eine Auquerung nicht vermisst.

  2. – Schnellladestation für Elektroautos
    – Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden
    – „Mitfahrbank“ oder private Mitfahrzentrale zum Bahnhof Wrist, BB , Kaki, NMS o.ä.
    – Carsharing über ein Werbemobil
    – zentrale Stelle Online für Terminkalender und Nachbarschaftshilfsangebote z.B. Einkaufshilfe, Tauschangebote, o.ä.
    – Tante Emma Laden wie ehemals Tietjens
    – neues Dorfgemeinschaftshaus (Mehrzweckbau für FF, Gemeindearbeiter etc.) auch mit Räumlichkeiten für private Feiern, LAN Partys, Spieleabende, Plattdütsche Abende, Lesungen etc.
    – Einrichtung eines „Repaircafes“ – Alt trifft Jung und repariert zb gemeinsam Dinge oder erklärt sich gegenseitig Dinge wie neue Medien
    – frei zugängliche „Zu verschenken“ Box (Mini-Flohmarkt)
    – LED Straßenbeleuchtung
    – öffentliches WLAN-Netz
    – Bolzplatz: dauerhafte Sitzmöglichkeiten an der Feuerstelle
    – Baugrundstücke anbieten, wo es möglich ist, mehrere kleine Wohneinheiten zu bauen, damit dort jüngere oder ältere Meschen günstiger Wohnraum angeboten werden kann
    – Straßendecke Brookhorn erneuern (vor allem im Bereich Grenzbach)
    – Anregung schaffen, Ehrenamt zu aktivieren/fördern z.B. durch Vergünstigungen
    – Schwimmbad (statt Actionbad) Bsp. Wiemersdorf; Lentföhrden

  3. 1. Wegen des zunehmenden Klimawandels ist es wichtig, alte (Laub) Bäume (40 Jahre und älter) stehen zu lassen, sowohl auf Gemeinde- als auch Privatgrund. Sie regulieren den Wasserhaushalt. Auch sollten auf jedem Grundstück einige Bäume stehen, ganz schlecht sind riesige sterile Rasenflächen. Bei Neubau auch Anpflanzung neuer Bäume, auch wenn sie erst in 10 bis 20 Jahren einen wirklichen ökolögischen Wert haben. Außerdem: es gibt nichts Schmückenderes als schöne Bäume !
    2. Keine „aggressive“ Kunst- und Gülledüngung mehr durch die Landwirtschaft ! Viel weniger Maisanbau, lieber mehr Getreide, Kartoffeln, Kürbisse und Rüben. Evt. kleine Mutterkuh-Herden, wie z.B. Jörg Runge.
    3. Gründung eines Lebensmittelgeschäftes ( Typ Tante Emma-Laden) als Kooperative.

  4. Es gibt in Hitzhusen viele Privatgärten, die nach neueren ökologischen Erfordernissen gestaltet sind. Dennoch finden sich auch noch Gärten, die nach dem frühren Motto „Schier ( = sauber und aufgeräumt ) muss ein Garten sein“, bearbeitet werden. Vielleicht könnte sich eine Gruppe von Hitzhusenern bilden, die Seminare zur Gestaltung von Bio- oder ökölogischen Gärten anbietet. Auch Kräuter- und Vogelstimmen- Führungen wären ein sinnvolles und interessantes Angebot, z. B. an Kinder und Jugendliche.
    Ich könnte solche Führungen anbieten.

  5. – Verkehrsberuhigung des gesamten bewohnten Gebiets, dazu eine Umgehungsstraße westlich des Dorfes von Weddelbrook zur B206
    – Verschmälerung des Weddelbrooker Damms zur Einrichtung eines breiten Radweges, oder Umwandlung zur Fahrradstraße mit verkehrsberuhigenden Buchten o.ä.
    – Einrichtung eines Gemeinschaftsplatzes, der mit verschiedenen Angeboten zum Vorbeischauen einlädt. Z.B. Bücherbox, Abenteuerspielplatz, Café / frei nutzbare Sitzgelegenheiten für selbstorganisierte Gemeinschaftsessen, Anbindung an ein neues Feuerwehrhaus, ggf. buchbare Räume für z.B. Handwerks-/Handarbeits-/Sprachkurse etc. von Bürgern für Bürger, „schwarzes Brett“ zum Organisieren dieser Veranstaltungen von jeder / jedem Engagierten und zur Information über Angebote
    – Hundespielwiese als Begegnungsstätte
    – Verlängerung des Fahrradwegs entlang der Au von Bad Bramstedt aus bis Hitzhusen
    – Mitfahrbank(en) entlang der Hauptstraßen (wie z.B. im Bereich Sievershütten)
    – bessere Anbindung mit ÖPNV nach Hamburg
    – gezielte Mischbebauung von Neubaugebieten mit Wohneinheiten für unterschiedliche Wohnbudgets
    – Carsharing-Station
    – Packstation
    – Picknickmöglichkeiten am Kanuanleger ausbauen (da Kanufahrer meist in Gruppen dort ankommen)

  6. Die Kreuzung Weddelbrooker Damm / Glückstädter Straße muss dringend entschärft werden. Hier haben sich wiederholt schwere Unfälle ereignet, bei denen nur mit viel Glück noch niemand gestorben ist. Die Kreuzung ist schwer einsehbar, insbesondere aus dem Kaling heraus (hier sind viele Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs) und die Straßen dorthin werden gern deutlich zu schnell befahren. Man könnte das Stoppschild früher ankündigen und die Fahrbahn verengen / in Kurven legen wie z.B. bei der Ortseinfahrt nach Wrist, oder einen Kreisverkehr einrichten.

  7. -Weddelbrooker Damm als verkehrsberuhigter Bereich, gerne mit breiten Fuß- und Fahrradwegen, Parktaschen und Grünflächen welche die Verkehrsberuhigung unterstützen. würde die Wohnqualität der direkten Anwohner verbessern, die Sicherheit bei Straßenquerung steigern und die Ortsteile wohnlich miteinander verbinden
    – Aufforsten/Anlegen weiterer Waldflächen
    – Brookhorn und Schulstraße sollten fußgängerfreundlich angelegt sein, Ortseingang Brookhorn früher
    – Verkehrskonzept für die Kreuzung Schulstraße/Tutzberg: zB Zebrastreifen in alle Richtungen mit sprechenden Warnschildern
    -auch vor der Kita braucht es einen Zebrastreifen
    -Holzbohlenweg für Spaziergänger über die Auenwiesen die auch bei Hochwasser nutzbar sind
    -moderner Spielplatz, Grünfläche als multifunktionale Parkanlage nutzen, die für Dorffeste, Sport oder Treffpunkt genutzt werden kann. Rasen aktuell unverhältnismäßig groß und man findet kaum Schatten. Bäume würden das Erscheinungsbild schon auflockern und den Aufenthalt wesentlich angenehmer machen
    -Neubaugebiet Brookhorn mit Grünflächen zur Reduktion der Bodenversiegelung (gilt überall)
    -Bienenwiesen im Ort verteilt
    -Rastplätze für Radfahrer außerorts am Brookhorn

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