Ideen

Im untenstehenden Kommentarfeld können bis zum 26.10.2020 Ihre persönlichen Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Seth eingetragen werden.

Wohingegen die Sammlung von Stärken und Schwächen insbesondere als Bestandsaufnahme der Bewohner:innen dient, darf bei der Ideensammlung gerne etwas geträumt werden. Der Prozess der Ortsentwicklungsplanung soll ergebnisoffen sein, d.h. es können auch Ideen genannt werden, die zunächst z.B. aufgrund zu hoher Kosten unrealistisch erscheinen. Bei der Ideensammlung geht es vielmehr darum, die Wünsche und Bedarfe der Bewohner:innen in Bezug auf die Entwicklung der Gemeinde Seth zu ermitteln. Daraus können entsprechende Maßnahmenvorschläge, die z.T. auch alternative Lösungsmöglichkeiten sein können, abgeleitet werden. Als Zeithorizont kann mindestens an die nächsten 10 – 20 Jahre gedacht werden.

Wie soll die Gemeinde Seth in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Welche Veränderungen sollten passieren? Welche Angebote könnten verändert oder ergänzt werden?

Die Anregungen werden entsprechend unserer Moderationsrichtlinien geprüft und freigegeben.

4 Antworten auf „Ideen“

  1. Die Hauptstraße in Seth ist zu unübersichtlich, um dort Fahrzeuge immer wieder vor und hinter Kurven zu parken. Daher wäre ich für ein eingeschränktes Halteverbot vor den unübersichtlichen Stellen, dass ein Halten zum Ein- und Aussteigen und ein Be- und Entladen des Fahrzeugs erlaubt, allerdings das Parken verbietet.
    Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen durch diese unbedacht abgestellten Fahrzeuge. Der massive landwirtschaftliche Verkehr, Milchsammelfahrzeuge und im Kreisgebiet ansässigen Fuhrunternehmen, die es auch ohne parkende Fahrzeuge an der Hauptstraße schon schwer genug haben.
    Die Fußwege sind an vielen Stellen zu schmal, so das Personen bei Begegnungen auf die Straße ausweichen müssen. Die Engstellen, werden vielfach durch ungenügend gestutzte Hecken erst verursacht. Die betroffenen Hausbesitzer sollten eine bessere Pflege ihrer Bepflanzung an solchen Stellen in Betracht ziehen. Das würde zur allgemeinen Sicherheit auf unserer Hauptstraße beitragen.
    Die Wirtschaftswege sind an vielen Stellen, für moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht mehr ausreichend. Insbesondere Abbiegungen und Kurven, sind oft viel zu schmal, wodurch die Fahrzeuge über den Fahrbahnrand hinausfahren und die Fahrbahnkanten dabei regelrecht abbrechen. Die dadurch entstehenden Schlaglöcher und Fahrbahnabbrüche sind eine große Gefahr für Spaziergänger und Radfahrer, insbesondere bei Dunkelheit. Neben der Fahrbahn gibt es dadurch Auswaschungen, die ebenfalls zur Unfallgefahr beitragen und ein beschleunigtes Abbrechen der Fahrbahnkanten begünstigen. Auch dem Fortschritt in der Landwirtschaft muss eine Gemeinde Rechnung tragen.
    Im Zuge der Wirtschaftswegsanierung sollte nochmal über die gleichzeitige Verlegung für schnelles Internet nachgedacht werden, da das „Außendorf“ in dieser Hinsicht komplett vergessen wurde, obwohl es dort etliche Gewerbebetriebe gibt, die dadurch massiv benachteiligt werden.

  2. Dann träume ich mal… 🙂

    Ich wünsche mir ein Dorf, in dem ich Dinge für meinen täglichen Bedarf einkaufen kann. Ein Supermarkt und eine Drogerie wären ebenso schön wie eine Apotheke im Ort. Statt eines Supermarktes fände ich einen Unverpackt- Laden mit Produkten aus der Region sowie Produkten direkt von den ansässigen Landwirten aus dem Ort noch besser.
    Im Dorf steht eine moderne Grundschule und eine neue Kita mit einem naturnahen Außengelände, so dass jedes Kind die Möglichkeit hat, Erfahrungen und Erlebnisse in und mit der Natur zu haben. Ebenso sind alle Spielplätze im Ort naturnah gestaltet. Plastik sucht man auf den Spielplätzen vergebens.
    Die Erreichbarkeit der Spielorte sowie der Weg zum Kindergarten und zur Grundschule ist gut und sicher. Über Fuß- und Radwege, die nicht entlang der Hauptstraße verlaufen, gelangen die Kinder (und Erwachsenen) sicher dorthin, wo sie hinwollen. Seth ist ein Ort der kurzen Wege. Falls die Hauptstraße überquert werden muss, gibt es sichere Möglichkeiten. So dass vor allem auch Kinder ohne Probleme morgens und (nach-)mittags auf ihrem Schulweg die Hauptstraße überqueren können.
    Die Betreute Grundschule, das Jugendhaus, die Jugendfeuerwehr und der Sportverein bieten nachmittags und auch in den Ferien Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Es gibt auch Angebote für Erwachsene sich weiterzubilden. Die Alte Schule ist ein Begegnungszentrum für jung und alt. Dort werden Nähkurse, das Erlernen von Fremdsprachen, Yogakurse u.v.m. angeboten, sei es durch die Volkshochschule oder das Familienzentrum. In die Bücherei, in der ich für mich und meine Kinder Bücher ausleihen kann, würde ich regelmäßig gehen. Vielleicht ist dort ja auch ein kleines Café angegliedert, in dem man Leute trifft, lesen kann und sich über Bücher unterhalten kann.
    Am Wochenende gehe ich gern spazieren und besuche den kleinen Streichelzoo der Gemeinde, der sich in einer ansprechenden Grünanlage befindet oder ich wandere entlang des Moores auf dem Umweltlehrpfad und lerne so etwas über meine direkte Umwelt. Im Herbst treffe ich mich auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese mit anderen Personen zum gemeinsamen Ernten. Gemeinsam wird ein Apfelfest gefeiert.
    Im Jahresverlauf finden eine Menge Feste statt, die von den aktiven Vereinen, einigen Privatpersonen oder der Gemeinde veranstaltet werden.

    Das Dorf ist für jedes Alter attraktiv. Für die Kinder gibt es einen tollen Kindergarten sowie eine (demokratische) Grundschule und über das Dorf verteilt gut erreichbare Spielplätze. Die Jugendlichen treffen sich im mehr oder weniger selbstverwalteten Jugendhaus.
    Für Familien und junge Erwachsene gibt es diverse Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten, sei es durch den Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr, die VHS, das Familienzentrum, kulturelle Veranstaltungen, Feste und Feiern im Dorf und vieles mehr… Den älteren Bürgerinnen und Bürger steht dies natürlich auch alles zur Verfügung. Um weiterhin am Gemeindeleben teilnehmen zu können, ist der Ort barrierefrei und es gibt „Betreutes Wohnen“ und ein Seniorenwohnheim. Wer nicht mehr mobil ist, kann sich an den Nachbarschaftshilfe-Verein oder seinen hilfsbereiten Nachbarn wenden und sich seine Einkäufe nach Hause bringen lassen. Falls man keine Lust hat zu kochen, hat man die Möglichkeit, sich im Imbiss/ Kneipe o.Ä. sein Abendessen zu holen.
    Seth ist ein lebendiges Dorf, in dem ich gerne lebe.

    Ich wohne schon jetzt gern hier, aber so stelle ich mir die Zukunft des Ortes vor.

  3. ich hab noch mehr Ideen…

    -Tauschbörse/ Nachbarschaftshilfeangebote über die Gemeindehomepage
    -kulturelle Angebote wie plattdeutsches Theater oder Lesungen, Spieleabende
    -ein frei zugänglicher Schrank, in den Dinge zum Verschenken gestellt/ gelegt werden können (Mini-Flohmarkt)
    -öffentliches WLAN-Netz
    -Ehrenamt fördern, den Ehrenamtlern mal DANKE sagen und sie wertschätzen
    -Carsharing
    -Fahrradweg nach Stuvenborn
    -Dorfmittelpunkt gestalten, Treffpunkt in der Ortsmitte
    -Gemeindebeete schöner gestalten, weniger Sträucher, mehr Stauden! Ähnlich gestalten wie das Beet Am Bramberg…
    -Ergotherapeut, Optiker, Physiopraxis
    -Ladestationen für Elektroautos
    -Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden

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