Ideen

Vielen Dank für Ihre engagierte Beteiligung und Ihre bisher eingebrachten Anregungen und Ideen.

Die Online-Beteiligung über diese Homepage ist nun abgeschlossen und wird zusammengefasst und ausgewertet.

Wenn Ihnen noch weitere Ideen einfallen, können Sie diese gerne per Mail an waldt@bcsg.de (Fr. Waldt) schicken oder uns diese telefonisch (Fr. Waldt: 0451-31750455 oder Fr. Eilers: 0451 31750454)  mitteilen.

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Im untenstehenden Kommentarfeld konnten Sie Ihre persönlichen Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Bordesholm eintragen sowie Ihre Ideen in die Karte einbringen, soweit sich diese verorten ließen.

Wohingegen die Sammlung von Stärken und Schwächen insbesondere als Bestandsaufnahme der Bewohner:innen dient, durfte bei der Ideensammlung gerne etwas geträumt werden. Der Prozess der Ortsentwicklungsplanung soll ergebnisoffen sein, d.h. es konnten auch Ideen genannt werden, die zunächst z.B. aufgrund zu hoher Kosten unrealistisch erscheinen. Bei der Ideensammlung geht es vielmehr darum, die Wünsche und Bedarfe der Bewohner:innen in Bezug auf die Entwicklung der Gemeinde Bordesholm zu ermitteln. Daraus können entsprechende Maßnahmenvorschläge, die z.T. auch alternative Lösungsmöglichkeiten sein können, abgeleitet werden. Als Zeithorizont kann mindestens an die nächsten 10 – 20 Jahre gedacht werden.

Wie soll die Gemeinde Bordesholm in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Welche Veränderungen sollten passieren? Welche Angebote könnten verändert oder ergänzt werden?

Die Anregungen wurden entsprechend unserer Moderationsrichtlinien geprüft und freigegeben.

Um Eintragungen in der Karte vorzunehmen, können Sie auf der folgenden Seite diese Steuerungselemente nutzen:

Beim Setzen der Stecknadel, einer Linie oder Fläche öffnet sich ein ausfüllbares Kommentarfeld.

Hier kommen Sie auf die Unterseite, auf der Sie Eintragungen in der Karte vornehmen können.

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15 Antworten auf „Ideen“

  1. Optimierung von Angeboten für Touristen
    1. Schaffung eines nördlichen Wanderweges direkt am Bordesholmer Sees
    (siehe Skizzen-Eintragung auf der Karte)
    Begründung: Der Fußweg der Heintzestraße ist zu schmal. Durch die Nutzung der Heintzestraße durch LKW- und Busverkehr sowie landwirtschaftliche Großgeräte im Gegenverkehr gibt es keinen Abstand zu den Fußgängern, d.h. auch Kinder und junge Eltern mit Kinderwagen und Senioren mit Rollatoren leben gefährlich. Gegenverkehr auf dem Fußweg zwischen Kinderwagen und Rollatoren ist nicht möglich.
    Deshalb wäre ein Fußweg am nördlichen Bordesholmer See sinnvoll und der Blick auf den Bordesholmer See für Touristen interessanter. Für die Planung sind Abstimmungen mit dem Seeeigentümer (Land Schleswig-Holstein) und den Grundstückseigentümer durchzuführen.
    Ein Zugang z.B. zum “Seecafe” und weitere Bänke und BaumPflanzungen wären sinnvoll.

    1. Wo ist die Skizzen-Eintragung zum nördlichen Wanderweg am Bordesholmer See in der Karte geblieben. Karte kann ich nicht öffnen. Bitte um Erläuterung.

      1. Guten Morgen, Hr. Bastian.
        Anscheinend gibt es bei dem externen Server des Kartenanbieters technische Probleme. Wir können die Karte zurzeit auch nicht öffnen. Wir hoffen, dass die Störungen bald behoben sind.
        Mit freundlichen Grüßen, Susanne Waldt.

        1. Die Karte und die Werkzeuge zum Eintragen funktionieren wieder.
          Mit freundlichen Grüßen, Susanne Waldt.

  2. Optimierung von Angeboten für Touristen
    2. Erholung in einem neuen Hotel direkt am sanierten Bordesholmer See

    Der Bordesholmer See ist gemäß einem europäischen Erlass vom 23. Oktober 2000 als ein berichtspflichtiges Gewässer bis spätestens 2027 in einen “guten Zustand” zu überführen und zu erhalten, wobei der Bordesholmer See derzeitig als in einem schlechten ökologischen Zustand eingeschätzt wird. Blaualgenblüte mit zugehörigem Geruch und daraus resultierende Badeverbote sind das für alle Bürger und Touristen sichtbare Zeichen einer Überfrachtung des Bordesholmer Sees mit Nährstoffen.
    Als Ursache werden die übermäßigen Phosphoreinträge aus dem Einzugsgebiet, hier überwiegend aus dem Zulauf des Kalbachs in den Bordesholmer See zugeführt werden, und die sommerlichen Phosphorrücklösungsprozesse aus dem Sediment im Bordesholmer See benannt.
    Mögliche Sanierungsmaßnahmen werden vorgesehen und müssen geplant und durchgeführt werden, zum einen seeexterne Maßnahmen im Kalbach und seeinterne Maßnahmen im Bordesholmer See.
    Wenn die Wasserqualität des Bordesholmer Sees einen “guten Zustand” erreicht, wird der Bordesholmer See auch interesssanter für Bürger und Touristen, die schon in früheren Jahren gerne und zahlreich nach Bordesholm gekommen sind und sich in Hotels und Pensionen und Seerestaurants und Cafes erholt haben.

    Deshalb sollten Planungen für ein neues Hotel direkt am Bordesholmer See für die Zukunft in einem Bebauungsplan berücksichtigt werden, vielleicht mit folgenden Planungsparametern:
    – Hotel mit ca. 50 Betten und Balkonen mit direktem Blick zum Bordesholmer See
    – energetische und nachaltige Bauweise einschl. Solaranlagen
    – barrierefreier Zugang zu allen Bereichen einschl. Aufzüge
    – der nördliche Wanderweg kann auch zum neuen Hotel angebunden werden, wenn in diesem Bereich ein passendes Grundstück gefunden werden kann
    -Restaurant mit Wintergarten und Seeterrasse mit direktem Blick auf den Bordesholmer See
    – Seminarräume, die auch für stilvolle Hochzeiten und andere Festveranstaltungen genutzt werden können
    – die Möglichkeit eines Seesteges mit einem Pavillion wären zu klären
    – Parken in Tiefgarage mit ausreichenden Ladestellen für E-Autos und E-Bikes
    – mögliche Standorte für ein neues Hotel sind mit Grundstückseigentümern am See bzw. mit Eigentümern von Altbauten mit erheblichen Sanierungsbedarf am See sowie mit Investoren abzustimmen und mögliche Lösungsvorschläge vorzustellen.
    – bei der Entwurfsplanung des neuen Hotels und der geplanten Gestaltung in Anpassung an die Umgebung und der verkehrlichen Anbindung werden die Bürger und der Tourismusverband mit eingebunden und im Bauausschuss öffentlich diskutiert und beschlossen, d.h. auch natürlich unter der Berücksichtigung der Baugenehmigungsbehörde (Kreis RD)
    Ein neues Hotel direkt am Bordesholmer See wäre eine Bereicherung für den Tourismus in Bordesholm, ebenso ein neuer Arbeitgeber in Bordesholm.
    Ich bewerte ein neues Hotel direkt am Bordesholmer See als Projekt mit Zukunft.

  3. Deutlich weniger Flächenverbrauch und Flächenversiegelung, sowohl im Außen-, als auch im Innenbereich. Mehr Grün statt Parkplätze im Ort.
    Keine großen Neubaugebiete am Ortsrand (Tragfähigkeit der innerörtlichen Infrastruktur erreicht Grenzen).
    Autofreier Innenbereich: Potential der “neuen” Umgehung Heinrich-Rix-Straße nutzen und den Verkehr in der Einkaufsstraße nur noch eingeschränkt zulassen. “Leben” zulassen, Außengastronomie erweitern, Aufenthaltsqualität steigern.
    Schottergärten und Betonierung von privaten und öffentlichen Grünflächen verbieten. Hier braucht es ein eindeutiges Statement und eine öffentliche Positionierung der Gemeinde.
    Im Verkehr Radfahrern und Fußgängern Vorrang vor dem motorisierten Verkehr einräumen. Radwege und Fußwege ausbauen, verkehrssicher machen und so dafür sorgen, dass es wieder normal wird, dass die Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen können und die Bürger*innen ihre Erledigungen innerhalb des Ortes nicht mit dem Auto machen.
    Ortsbildprägende Bausubstanz wenn möglich, erhalten . Neue Bebauung möglichst an das ursprüngliche, ländliche Ortsbild anpassen.
    Das Seeufer von weiterer Bebauung frei halten!!!!
    Mein Wunsch: die jetzt privaten Bereiche am See für die Öffentlichkeit begehbar machen, damit wir auch im Bereich der Heintzestraße. / Eidersteder Straße alle auf einem direkten Weg am Seeufer die Runde genießen können.
    Und eine Linde für den Rathausplatz mit Rundbank für Jugendliche und Senioren 😉

  4. Vorschlag bzw. Idee:
    Ausbau der “Alten Landstraße ” zwischen “Heintzestr.” und “Kieler Straße ”
    Begründung: zur Entlastung des Verkehrs in der “Heintzestr.” und “Wildhofstr.”, d.h. auch unter Berücksichtigung des starken Kfz-Verkehrs zu den und von den Parkplätzen der Verwaltungsakademie Bordesholm.
    Ausbau der “Alten Landstraße ” als Straße mit Gegenverkehr in ausreichender Breite mit Rad- und Fußweg. Anbindung an die “Kieler Str.” mit einem Verkehrskreisel, der gleichzeitig zur Verkehrsberuhigung am nördlichen Ortseingang wirkt. Später kann von diesem Kreisel auch der Veranstaltungsplatz bzw. das Baugebiet “Veranstaltungsplatz” bzw. die möglichen Bauflächen “102” und “103” gemäß dem B2K-Plan vom 07.07.2015 erschlossen werden. So könnten zum einen derVerkehr in der engen “Heintzestr.” und “Wildhofstr.” entlastet werden und zum anderen neue mögliche Bauflächen für Neubürger verkehrlich angebunden werden.
    Die Alternative über den Milchweg würde eine Anbindung an die L49 mit einem neuen Brückenbauwerk und umfängliche Änderungen an der Anschlussstelle erforderlich machen. Die Alternative Milchweg wäre kostenntensiver. Die Anbindung der vorhandenen möglichen Bauflächen wäre auch nicht möglich.
    Ich bitte um Erarbeitung einer planerischen Lösung.
    Für weitere Fragen und eine ehrenamtliche Mitarbeit stehe ich gerne zur Verfügung.

  5. Die kommunale Verkehrspolitik muss viel mutiger werden, damit der Autoverkehr sich reduziert, anstatt, wie bislang, kontinuierlich anzusteigen. Maßnahmen:
    – Entwicklung von Fahrradstraßen (nach Anlage 2 der Straßenverkehrsordnung, Nummer 23 zu Zeichen 244.1), auf denen Fahrräder nebeneinander fahren dürfen, Vorfahrt haben und Autos ihre Geschwindigkeit den Fahrrädern anpassen müssen.
    – Abschaffung der gemeinsamen Nutzung von Gehwegen für Fußgänger und Radfahrer, da dies den Fahrradverkehr verlangsamt und Fußgänger gefährdet.
    – Einführung von Tempo 30 im gesamten Ort sowie Schrittgeschwindigkeit in Wohngebieten.
    – Schaffung von Parkgebühren für Autos im Ort und/oder Einführung einer Maut. Die eingenommenen Gelder sind zweckgebunden für den ÖPNV auszugeben.
    – Verbot des Autoverkehrs in der Bordesholmer “Fußgängerzone“ (Bahnhofstraße/Mühlenstraße).

    Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der gesamte Gebäudebestand isoliert und CO2 neutral (im Wesentlichen per Wärmepumpe) beheizt werden. Laut Klimaschutzgesetz ist die öffentliche Hand verpflichtet, eine Vorbildfunktion wahrzunehmen. Dem wird die Gemeinde Bordesholm nicht gerecht. Maßnahmen:
    – Entwicklung eines Konzeptes wie sämtliche kommunalen Gebäude bis 2030 schrittweise vollständig klimaneutral saniert werden können und Umsetzung dieses Konzeptes.
    – B-Pläne müssen für Neubauten grundsätzlich eine ökologische Bauweise (z.B. Holzständerbau) im Passivhausstandard vorschreiben. An sämtlichen Neubauten müssen zwingend eine PV-Anlage und Solarthermie installiert werden.

    Der Bordesholmer See ist durch übermäßigen Nährstoffeintrag in den letzten Jahren umgekippt. Die Gemeinde ist entsprechend der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet dafür zu sorgen, dass Gewässer eine gute ökologische Qualität aufweisen. Tatsächlich ist Kalbach einer der am stärksten kontaminierten Fließgewässer in S-H. Maßnahmen:
    – Keine Verschwendung von öffentlichen Geldern für technische Sanierungsmaßnahmen wie Bau von Belüftungs- oder Phosphatfällungsanlagen, die nur kurzfristige Effekte schaffen können.
    – Reduzierung des Eintrages von Nährstoffen in den See durch Schaffung von Uferrandstreifen, Renaturierung der Zuflüsse und Förderung der ökologischen Landwirtschaft im Seeeinzugsgebiet.

  6. Ein paar Ideen – Reihenfolge ohne Priorität:
    1. Sicherer Radfahren für alle Beteiligten in ganz Bordesholm (z.B. auf dem Langenheisch und der Holstenstraße zu den jeweiligen Schulen)
    2. Weniger Auto-km pro Jahr im Ort
    3. Gebührenpflichtige Parkplätze
    4. Bonuspunkte beim Einkauf, wenn das Fahrrad genommen wird
    5. 15 km Fahrradstraße in Bordesholm (das ist drin)
    6. Mehr Fahrradparkplätze und – bügel
    7. Mehr Grün – mehr Bäume – mehr Bänke – mehr Knicks
    8. Ausbildungskampagne im örtlichen Handwerk für energetische Gebäudesanierung, damit genügend Arbeitskräfte für die anstehenden Maßnahmen des Gebäudebestandes vorhanden sind. Pilotprojekte zur “seriellen Gebäudesanierung” umsetzen
    9. Bildung, Bildung, Bildung – Informationen zu Klimaschutzmaßnahmen für Bürger*innen und Unternehmen
    10. Ein Klimaschutzkonzept, dass konkrete und verbindliche Maßnahmen aufzeigt und nicht nur ein Papiertiger ist.
    11. Mehr-Generationen-Häuser – gemeinschaftliches Wohnen im Baubestand umsetzen.
    12. Bürger-Beteiligungs-Modelle bei erneuerbaren Energien entwickeln, anbieten und umsetzen, z.B. Pachtmodelle für Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Gebäuden
    13. Kleiner Bus-Shuttle-Service zwischen Alt-Bordesholm und Bahnhofs-nahem Zentrum
    14. Leicht zu pflegende Stauden im öffentlichen Grün statt häufige Neupflanzungen von Stiefmütterchen und Co. – Beispiel sein für Vielfalt in privaten Gärten. Vielleicht gibt es ja Patenschaften, die für engagierte Bürger*innen angeboten werden können.
    15. Repair-Cafe und Verleihstationen für Werkzeuge in Verbindung mit Handwerk / Einzelhandel anbieten.

  7. Hier ist auch schon sehr viel gesagt worden, das ich unterstützen möchte.
    Mein ganz persönliches Wohlfühl-Highlight: der Ankauf und die Sanierung der “Alten Post” auf der Klosterinsel durch die Gemeinde und anschließende Verpachtung als Kloster-Café…. (nur regionale und FAIRTRADE-Produkte) mit Reparaturwerkstatt, Werkzeugverleih, Fahrradstation, Stellplatz für ein STATT-Auto, Ausstellungs- und Kreativraum…

  8. Unsere Herausforderung, hinter der alles andere zurückstehen muss, die zwar eine globale ist, die aber lokal, also auch hier bei uns in Bordesholm umgehend umgesetzt werden muss, ist umgehend Aufzuhören weiter fahrlässig unsere Lebensgrundlagen durch unsere Lebensweisen zu zerstören und damit weiter ungebremst auf eine 5 Grad-Erwärmung unserer Erde zuzusteuern.

    Es muss uns auch hier in Bordesholm gelingen, umgehend den Rückwärtsgang einzulegen und weiteres Artensterben, weiteren Raubbau an endlichen Ressourcen (wie z.B. unversiegelte Landflächen), weitere Vermüllung aber vor allem die weitere Erwärmung durch zuviel CO2-Ausstoß pro Kopf zu beenden.

    Ich wünsche mir für Bordesholm, dass wir dafür so mutig ins Handeln kommen, dass wir das Ziel erreichen.
    Dafür wünsche ich mir für unseren Ort ein absolut zukunftssicherndes schlüssiges Gesamtkonzept, bei dem alle Bordesholmer wissen, was sie persönlich zu unserer zukunftsgewappneten Gemeinschaft beitragen können und verstanden haben, dass auch sie wichtig sind und mitmachen müssen.

    Ich wünsche mir, dass die politischen Entscheider die dafür benötigten Rahmenbedingungen schaffen, dass sie mutig politisches umdenken:
    Worauf kommt es jetzt wirklich an, wofür muss (im Zweifelsfall auch viel) Geld in die Hand genommen werden, welche alten Ziele dürfen nicht weiter verfolgt werden?

    NOCH haben wir in Bordesholm genug Trinkwasser zur Verfügung, in anderen Teilen Deutschlands ist die Lage schon prekär.
    NOCH ist unser See nicht endgültig umgekippt, aber wenn sich nicht in großem Rahmen grundlegend etwas im Umgang mit den landwirtschaftlichen Flächen ändert, wird er das tun, Phosphatausfällung hin oder her.
    NOCH ist der Wildhof unser Erholungswald, aber auch hier sind schon Bäume den Trockenheitstod gestorben und die Waldbrandgefahr steigt.
    NOCH gelingt die Wiedervernässung des Dosenmoores, weil genügend Regen fällt, 2018/2019 waren dort aber schon alle Gräben ausgetrocknet.
    NOCH ging durch unseren Ort weder eine Windhose noch hat ein Starkregen oder Hagelschlag in großem Ausmaß unsere Gebäude und Straßen zerstört, aber die Gefahr nimmt zu, wie wir gerade dieser Tage beim Blick auf andere Teile Schleswig-Holsteins, Deutschlands und Europas sehen können.
    NOCH haben wir (hoffentlich) keinen Hitzetoten in unserer Verwandschaft, aber die ungesund heißen Tage im Sommer nehmen zu und der Ort heizt sich immer stärker auf, je mehr wir hier unsere Flächen versiegeln, Gärten bebauen und Bäume an Straßen und in Gärten fällen, statt welche zu pflanzen..
    NOCH bekommen wir hier in unseren Läden alle nötigen Lebensmittel zu kaufen, weil auf der Welt genügend Ernten noch nicht verhagelt, vertrocknet oder überschwemmt sind, weil die Transportwege aus größeren Entfernungen im großen und ganzen intakt sind und weil uns noch nicht alle Bestäubungsinsekten abhanden gekommen sind, aber ihre Menge nimmt in erschreckendem Maße ab und die Liste der ausgestorbenen Arten nimmt zu. Die Abhängigkeit anderen Versorgungsleistungen gegenüber aber ist – wie während der Pandemie deutlich zu sehen war – fragiler, als mancher dachte.
    NOCH werden wir hier nicht in großem Ausmaß von eigentlich tropischen Insekten heimgesucht und krank gemacht, aber deren Vorkommensgrenze verschiebt sich mit zunehmender Temperatur in unsere Richtung.
    NOCH können wir über die Kiellinie schlendern, denn noch steht sie nicht unter Wasser…
    Dagegen müssen wir in unserem eigenen Interesse hier bei uns anfangen und in allen betroffenen Bereichen mutig mit Handeln beginnen.

    Ich wünsche mir, dass unsere Ortspolitik diesbezüglich umfangreich informiert ist und alles Handeln danach ausrichtet.

    Ich wünsche mir, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, uns Bordesholmer über Notwendiges zu informieren und wir zum Mitmachen begeistert werden. (umfangreiches und regelmäßiges Informieren über Zustände, Vorhaben, Mitmachmöglichkeiten in der Rundschau, in der KN, über die Internetpräsenz, über Schaukästen (z.B. in der „Einkaufsmeile“, am See, am Lindenplatz), über öffentliche Vorträge und Diskussionsrunden und im Zweifelsfall über persönliche Ortstermine. Ich wünsche mir, dass vernünftiges Mitmachen hier in Bordesholm der Zeitgeist wird, dass Mitmachen dabei sein heißt und dass das uninformiert oder anderweitig zu beschäftigt „weiter zu machen, wie bisher“ auf diese Weise aufhört.

    Es wäre hervorragend, wenn unsere Politiker alle notwendigen Rahmenbedingungen für eine Verschiebung unserer vielfach priorisierten dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen entgegenstehenden Verhaltensweisen hier im Ort schaffen.
    Dafür müssen wir als Bordesholmer uns wieder als Gemeinschaft empfinden können, uns für unseren Ort und unsere Mitbewohner verantwortlich fühlen und informiert, überzeugt und mit Freude hinter einem Gesamtkonzept stehen lernen, das wir alle kennen und dass das Ziel hat uns oben genannte Folgen zu ersparen.

    In verschiedenen Bereichen wünsche ich mir dafür grundlegende Veränderungen:

    Mobilität:
    Für ein Gelingen ist es unabwendbar, dass wir unsere maschinengestützte Mobilität so weit wie möglich, mindestens aber um die Hälfte zurückfahren:
    Um das Ziel zu erreichen, müssen wir es schaffen, mehr als die Hälfte der PKW pro Einwohner in Bordesholm einzusparen und die dann noch notwendigen PKW elektrisch zu betreiben.
    Wer vor dem „e-bike-Hype“ die Kraft hatte ohne Motor Fahrrad zu fahren, muss den Spaß daran wiederfinden das auch weiter tun. Ich wünsche mir, dass die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass das leicht wird.
    Wer die Möglichkeit hat zwischen Auto und Rad zu wählen, dem muss es leicht gemacht werden sich für das Rad zu entscheiden.
    Es muss einfach werden, Online-Einkäufe, die zu einer Flut von Paketwagen im Ort führen zu vermeiden, weil die entscheidenden Dinge wieder im Ort erhältlich sind.

    Ich wünsche mir, dass unsere Politik in Bezug auf einen Mobilitätswandel in die Wege leitet:
    – den Fortbewegungsarten, die nicht eine energetische Unterstützung haben (Fußgänger, Fahrradfahrer), auf möglichst vielen Straßen Bordesholms den Vorrang vor dem Autoverkehr bzw. Gleichberechtigung zu ermöglichen. („Kopenhagenisierung“)
    – Die Geschäfte und Warenangebote, die ein Pendeln in andere Orte aktuell noch notwendig machen, wieder im Ort anzusiedeln (Schuhe, Mode, Reinigung, Elektroartikel, Reparatur etc. statt Immobilienmakler).
    – In den einzelnen Ortsteilen, die als „Schlafsiedlungen“ geplant wurden, wieder die Ansiedlung von Kleinstgeschäften/Läden u.ä. zu ermöglichen/zu fördern/anzuregen, um „den schnellen Einkauf“ zu Fuß erledigen zu können.
    – Alternative Lebensmittelerzeugung zuzulassen bzw. zu fördern (Gartenanbau auf öffentlichen Flächen, Hühner im Wohngebiet, etc.)
    – Carsharing und das Leihen von Lastenrädern auf den Weg zu bringen und zu fördern
    – Den OPNV und den Fahrplan der DB so weiter zu optimieren, dass Pendler sich aus Bequemlichkeit für den ÖPNV entscheiden können.
    – Keine weitere Nachverdichtung und den Zubau von freien Flächen im Ort und auf den ortsnahen landwirtschaftlichen Flächen mehr zu zulassen, um das Fenster für zukünftige Selbstversorgung offen zu halten.
    – unsere Ortsmitte (zwischen Sparkasse und Bahnhof) autofrei zu gestalten, Blumenkübel und behindernde Straßenmöbel zu ersetzen durch viele schattenspendende Großbäume (auch Austausch der kleinen Bäumchen gegen klimaresistente hochwachsende) und Platz für das Abstellen von Fahrrädern vor den Geschäften sowie das Ermöglichen von Cafe-Mobiliar in den jetzigen Autobereich hinein.
    Ziel: „Lauschigen“ Aufenthaltsort erzeugen um Leben in die Ortsmitte zurück zu holen, Menschen treffen zu ermöglichen und mit dem Einkaufen zu verbinden.

    Natur in Bordesholm und um den Ort herum:
    Je grüner Bordesholm ist, je mehr große Bäume im Ortsgebiet wachsen dürfen, umso gesünder, kühler und lebenswerter unser Mikro-Klima im Ort. Gerade vor dem Hintergrund steigender Temperaturen und dringend benötigter CO2-Bindung wünsche ich mir, dass wir alle Maßnahmen ergreifen, Bordesholm so pflanzenreich als nur möglich zu machen.

    Ich wünsche mir, dass unsere Politik dafür folgendes in die Wege leitet:
    – versiegelte Flächen (Fußwege, Plätze, …) entsiegeln und wo möglich mit klimaresistenten, von hiesigen Insekten & Vögeln nutzbaren, nicht allergenen Hochstammbäumen bepflanzen, alte Alleen „aufforsten“, neue anlegen (z.B. den Moorweg auf ganzer Länge, Finnhaussiedlung, Bahnhofstraße, Ortsmitte), alle Großparkplätze, Rathausplatz (statt der Blumenkübel) mit Bäumen bepflanzen und weitere insektenfreundliche Blumenwiesen wo immer möglich ansäen.
    – Wo möglich, frei zugängliches Hochstammobst, Nussbäume, Maronen an Orts- und Landstraßen pflanzen
    – kostenlos zugängliche Gemeinschaftsgärten anlegen
    – eingezäunte Fläche mit Wiese, Büschen & Bäumen als legitimen Freilauf und Begegnungsstätte für Hunde anlegen/bereitstellen
    – keine weitere Nachverdichtung zulassen. (winzige Gärten lassen Baumpflanzungen und Selbstversorgung nicht zu, stattdessen werden ehem. grüne Bereiche versiegelt)
    – keine weiteren neuen Wohngebiete (weder auf dem Veranstaltungsplatz und den Feldern darum herum noch sonst irgendwo auf Grün-,Acker- oder Brachland im Bereich Bordesholms) immer wieder in Erwägung ziehen, stattdessen weiteres Wachstum der Einwohnerzahl nicht befürworten. (Der anhaltende Bauboom auch hier in Bordesholm ist ökologisch in keiner Weise vertretbar).
    – Die Bordesholmer Gartenbesitzer über das Anlegen zukunftstauglicher Gärten informieren und im gleichen Zuge das Anlegen von Schottergärten nicht mehr zulassen. Stattdessen auf der Renaturierung der schon vorhandenen lebensfeindlichen Flächen bestehen und ggf. Hilfe bereithalten.
    – Versuchen, das Regenwasser „im Ort“ zu halten (wo möglich Straßengräben anlegen, „Schwammstadt“-Details übernehmen, „Stockholmer Baumpflanzsystem“ anwenden, von Privatpersonen versiegelte öffentliche Wege zum Rückbau bewegen (z.B.Masurenweg)
    – Grundstücksbesitzer zum Regenwasser sammeln anregen und Wege aufzeigen, ihre Gärten damit in trockenen Sommerzeiten zu gießen (anstatt unser Trinkwasser zu verwenden).
    – alle Möglichkeiten ausschöpfen, es unseren Bauern leichter zu machen, ökologisch sinnvoll zu entscheiden und zu handeln auch über EU-Vorgaben hinaus.
    – Photovoltaik auf versiegelten Bereichen Bordesholms (öffentliche & private Dächer, Parkplätze) zu installieren bzw. dieses zu fördern um deren Installation auf Grün- und Ackerland möglichst überflüssig zu machen.
    – Unablässig über die dringende Notwendigkeit des Energie Einsparens eines jeden Bordesholmers und den Zusammenhang mit der Menge der notwendigerweise zu ergreifenden Maßnahmen zur regenerativen Energieversorgung aufklären.
    – öffentliche Plätze und Straßen zum Erhalt eines gesunden Mikroklimas im Ort beschattend begrünen. (Jede architektonische Leistung der Vergangenheit möge hinter diesen lebensermöglichenden Maßnahmen zurückstehen – z.B. Rathausplatz)
    – Statt mit technischen Maßnahmen an den Auswirkungen des übergroßen Nährstoffeintrages in unseren See „herum zu doktern“, weiter und umfangreicher dessen Ursache bekämpfen (Unterstützung für die Bauern bei der dringend gebotenen Umstrukturierung der Landwirtschaft)
    – Keine weitere Bebauung des Seeufers (auch nicht mit Wanderwegen oder Hotels) zulassen, um unseren See als Erholungsort zu schützen und zu erhalten. – Schon jetzt führt das Ausflugsziel „Bordesholmer Seerundgang“, das zunehmend auch Auswärtige hier her zieht ja zu wahren Volkswanderungen an den Wochenenden.
    – den Respekt und ein Stück Ehrfurcht vor unserem zu schützenden und zu erhaltenden Wappenbaum pflegen. (Wäre es auch nach einem Astabbruch dieser Größenordnung nicht möglich gewesen, behutsamer mit unserer alten Dame umzugehen, als sie aus „Verkehrssicherungspflicht“ nahezu komplett herunter zu sägen und ihr Holz als Postkarten und Kugelschreiber zu vermarkten?)

    Ressourcenschonung, Resilienz und Müllvermeidung:
    Gerade während der Pandemie ist auch uns Bordesholmern wohl allen klar geworden, wie abhängig wir z.T. von Warenlieferungen aus der ganzen Welt sind. Je mehr es uns gelingt, unsere Versorgung in möglichst nahem Umfeld sicherzustellen, um so resilienter sind wir bei zukünftigen Zwischen- bzw. Ausfällen dieser Art. Was immer hier im Ort produziert und repariert werden kann, fördert unsere regionale Wirtschaft, spart Energie und macht uns unabhängiger von äußeren Einflüssen.

    Ich wünsche mir deswegen, dass sie die Ansiedlung von Geschäftsmodellen und Angeboten, die regional produzieren und vertreiben oder Reparaturen anbieten unterstützt und gefördert wird und wir einen Überblick erhalten, was Bordesholm in dieser Hinsicht zu bieten hat, damit wir diese Angebote diese im Ort in Anspruch nehmen und maximal unterstützen können. So könnten wir zunehmend auf Onlinebestellungen verzichten.

    Folgendes könnten wir in Bordesholm brauchen:
    – regelmäßige kostenlose Flohmärkte im Gemeindegebiet
    – einen Unverpackt-Laden
    – ein „Repair-Cafe“
    – einen Ort, an dem Kurse und Workshops zum Erlangen handwerklicher Fähigkeiten weitergegeben werden
    – Einen Laden, bei dem Bordesholmer Bürger Regale mieten können um Selbsterzeugtes zu vertreiben
    – Mehr Direktvermarktung von Lebensmitteln
    – Bereitstellung von Landflächen, auf denen Menschen ohne eigenes Grundstück gemeinsam Obst & Gemüse anbauen können
    – Vorträge und Informationsveranstaltungen mit Fachleuten und Vorbildern für nachhaltige Umgestaltung von Haus, Garten, Leben, Gemeinschaft… und anschließender Diskussion in der Ortsgemeinschaft
    – Informations- und Austauschmöglichkeiten mit anderen Selbstversorger- und Permakulturgärtnern
    – Eine Internetseite, auf der man schnell und übersichtlich alle Angebote und Möglichkeiten im Ort einsehen kann

    Bildung
    Wenn wir möchten, dass unsere Kinder nicht nur Freitags für Ihre Zukunft demonstrieren gehen, sondern auch selbst die Fähigkeiten erlangen, wie diese Transformation gelingen kann, müssen wir ihnen zeigen, was es hier zu schützen gibt und wie es geht. Wir müssen sie begeistern und dann Verhaltensweisen und Fähigkeiten ausreichend üben lassen.
    Wir sollten nicht warten, bis das Bildungsministerium in dieser Hinsicht Bindendes in zukünftige Lehrpläne schreibt, sondern jetzt unsere Schulleitungen und Lehrer motivieren und unterstützen, unsere Kinder zunehmend weg von den Arbeitsblättern hin zum wirklichen (Er-)Leben zu leiten.

    Von unserer Politik, von den Elternvertretern in den Schulen, von allen Eltern unserer Bordesholmer Kinder und von Schulleitungen und Lehrern wünsche ich mir Unterstützung, Hilfe, Ideen und Förderung bei:

    – dem Bereitstellen eines Grundstückes und Anlegen eines ausreichend großen Schulgartens für jede unserer Schulen, in dem der eigene ökologische Obst- und Gemüseanbau, Hühnerhaltung und Imkerei durch Selbstmachen gelernt werden kann.
    – Gemeinsame Aufforstung und „Bestellung“ des vorhandenen Schulwaldes
    – Ausreichende Erteilung des im Lehrplan der Grundschulen vorgesehenen Werkunterrichtes – und zwar nicht auf Kosten der anderen im gleichen Kontingent befindlichen Fächer, denn die sind ebenso wichtig.
    – Anbieten von Handwerk- und Reparatur-AG´s im Ganztagsbereich durch ehrenamtlich arbeitende Bordesholmer Fachleute
    – Mut und Engagement von Lehrern und Schulleitungen, an allen Wandertagen wirklich WANDERN zu gehen und die Natur um Bordesholm kennen zu lernen
    – Motivation und Unterstützung bei all diesen Vorhaben durch die Elternschaft

    Digitalisierung:
    Digitalisierung ist ein Brandbeschleuniger des Klimawandels.
    Auch, wenn es durch die Medien so scheint, als wäre „die Digitalisierung“ ein Naturgesetz, dem wir Menschen uns anzupassen hätten, ist dieses ja mitnichten so. Vom Dauernutzen der sozialen Netzwerke über das Streamen und flächendeckende 5G bis hin zum Ressourcenverbrauch durch immer wieder das neueste Smartphone ist das nicht auf absolute Notwendigkeit hin abgespeckte digitale Leben unserer jetzt lebenden Generationen mit seinem zunehmenden Energie- und Ressourcenverbrauch nicht regenerativ darstellbar.
    Dessen müssen auch wir Bordesholmer uns bewusst werden und demgemäß unsere Gemeinde gestalten:

    Ich wünsche mir, dass wir:
    – nicht unhinterfragt auf Digitalisierung möglichst vieler Bereiche in den Schulen setzen. (Wirkliches Begreifen setzt bei Kindergehirnen andere Tätigkeiten als Wischen und Tippen voraus.) Stattdessen Fördern von wirklichen Erlebnissen.
    – nicht unhinterfragt auf möglichst flächendeckende Digitalisierung in den öffentlichen Bereichen setzen. Resilienter ist, was auch bei Stromausfall noch funktioniert.
    – In Bereichen, in denen sich zeigt, dass durch nicht-Digitalisierung der Energieverbrauch kleiner ist, wo durch analoges Miteinander unsere Psyche gesünder ist, sollten wir Bordesholmer beherzt aus der Herde des aktuellen Mainstreams ausscheren und analog bleiben/wieder werden. Das wünsche ich mir.
    – Uns und unseren Kindern freudvolle Alternativen zur digitalen Freizeitgestaltung schaffen und mit ihnen diese auch trainieren.

    Bauen & Wohnen
    Viele der schon genannten Wünsche reichen auch in diese Bereiche.
    In Bordesholm aber hat zusätzlich das Abreißen historischer Bausubstanz und dann Neubau auf vielfach größerer Grundfläche in meiner Wahrnehmung merklich zugenommen.
    Nicht nur, dass man sich in einem Ort wohler fühlt, der dem Auge Schönes zu bieten hat und wir uns mit der Schönheit mancher Straßenzüge als Bordesholmer ja auch in nicht unerheblicher Weise identifizieren. Zumeist verursacht das energetische Sanieren alter Bausubstanz einfach einen geringeren CO2-Fußabdruck als Abriss, Entsorgung und Neubau mit mehr Versiegelung.
    Ich wünsche mir:
    – dass nichts mehr genehmigt wird, was in dieser nicht zukunftsfähigen Weise praktiziert werden soll.
    – dass, sofern neu gebaut werden muss, sichergestellt wird, dass nur ein geringer Teil des Grundstücks versiegelt werden darf, dass nur nachhaltig gebaut wird.
    – dass bei Abriss & Neubau das neue Haus von Grundfläche und Höhe nicht größer sein darf, als das alte.
    – dass beim Bau auf alten Grundstücken vorhandene Bäume grundsätzlich nicht gefällt oder geschädigt werden dürfen.

    Motivation
    Menschen tun Dinge, wenn sie davon überzeugt sind, dass sie für sich das Richtige tun. Sie tun es, wenn es leichter fällt als die Alternativen.
    Sie tun es lieber in Gemeinschaft mit Freunden, als allein.
    Sie tun es lieber freiwillig, als erzwungen.
    Sie tun lieber Dinge, die Anerkennung bringen, als Dinge, die nicht von der Gemeinschaft gesehen und beachtet werden.
    Gemeinschaftlich etwas auf die Beine zu bringen wird uns Bordesholmern am Besten gelingen, wenn uns alle das Ziel überzeugt, uns der Weg dahin klar vor Augen liegt und erreichbar erscheint, wenn wir uns als wichtigen Teil am Gelingen empfinden können, unser Handeln gesehen und geschätzt wird und wir so freiwillig und gerne ein Teil der Bewegung sein möchten.

    Ich wünsche mir eine Politik hier in Bordesholm, die um diese Umstände bei der Umsetzung weiß. Und die dann auf geeignete Weise unmissverständlich und unüberhörbar das Entwicklungs-Ziel für unsere Gemeinschaft aufstellt und umgehend ins Handeln kommt.

    Ich wünsche mir motivierte, informierte und kreative Politiker, die uns Bordesholmer mit Freude, Tatendrang und Ideen mitreißen auf diesem gemeinschaftlichen Weg, denn es ist der einzige, den wir haben.
    Keine Wirtschaft, kein Wohlstand, kein Arbeitsplatz, kein Parkplatz und kein barrierefreier Gehweg ist in Bordesholm gesichert, wenn uns die Natur erst um die Ohren fliegt.

  9. Durchgangsverkehr aus der Gemeinde verbannen. Unterscheiden von nützlichen Strassenverkehr und unnützen Strassenverkehr für die Gemeinde. Super wichtig!

    Vorhandene Fahrradwege besser pflegen, verbessern und auch ausbauen. Eine Verteufelung des Autos lehne ich ab. Denn wenn es regnet oder schneit sitzen die Fahrradfahrer/innen ruckzuck im Auto. Wir haben hier keine S-Bahnen und Busse wie in den großen Städten.

    Wir haben hier sehr viele Berufspendler/innen die von der Unzuverlässigkeit der Bahn genervt sind. Die Verwaltung und Politik sollte darauf hinwirken das die Bahn zuverlässiger wird.

    Anlegen von zusammenhängende Waldflächen (Veranstaltungsplatz). Die Versteppung ist an der SH Landesgrenze angekommen. Diese Waldflächen dienen dem Selbstschutz um Wasser besser im Boden zu speichern. Das Thema Wasser und Artenvielfalt wird ein Riesenthema werden.

    Die Weltbevölkerung nimmt zu, die Versiegelung der Flächen nimmt zu, das hat natürlich auch für das kleine Bordesholm folgen. Um beides Rechnung zu tragen dürfen Hochhäuser für Bordesholm kein Tabu darstellen.

    Ausbau der erneuerbaren Energien auch um politisch vom “Putin-Gas” und Erdöl unabhängig zu werden.

    Leerstehende Geschäfte für Kunst und Kultur anmieten.

    Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Fachhochschulen anstreben. Studenten/innen Wohneinheiten in Bordesholm schaffen.

    Interessante Menschen zu regelmässig Vorträgen und kontroversen Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen einladen.

    Den Bordesholmer Kulturbetrieb breiter aufstellen.

  10. Ortsentwicklungsplanung zur verkehrlichen Anbindung zwischen dem “Rathausplatz, Bordesholm” und der “Klosterinsel, Bordesholm”

    Grundlage: Wie kommen Fahrradfahrer und Fußgänger verkehrssicher vom “Rathausplatz, Bordesholm” zur der “Klosterinsel, Bordesholm”?

    Empehlung: Ortsbegehung der obigen Trasse als Fahrradfahrer und Fußgänger in einer Haupverkehrszeit mit den anderen Verkehrsteilnehmern (PKW, LKW, Busse und landwirtschaftliche Großgeräte im Gegenverkehr)

    0. Ausgangspunkt: “Rathausplatz, Bordesholm” mit “Rathaus” und “Bahnhof”

    Folgende Fahrradfahrer wollen vom “Rathausplatz” nach Westen Richtung “Klosterinsel” fahren:
    – Berufspendler, die am Bahnhof aussteigen.
    – Schüler, die mit der Bahn fahren und weiterführende Schulen u.a. in Kiel und Neumünster besuchen
    – Touristen, die mit der Bahn nach Bordesholm kommen und den Bordesholmer See und die Sehenswürdigkeiten auf der Klosterinsel besuchen möchten (evtl. auch das neue Hotel am Bordesholmer See)
    – Touristen, die mit Fahrrädern aus einer neuen Leihfahrradstation am Rathauplatz dann Bordesholm kennenlernen wollen.
    – Bordesholmer Bürger, die umweltbewußt mit dem Fahrrad zum Rathaus fahren und nach dem Behördengang wieder nach Alt-Bordesholm fahren möchten, ebenso nach Einkäufen
    Deshalb werden nachfolgend der derzeitige Stand für Fahrradfahrer und Vorschläge für Untersuchungen für die zukünftige und sichere Verkehrsführung für Fahrradfahrer beschrieben.

    1. Abschnitt: “Bahnhofstraße” bis “Kreisel”
    derzeitig:
    – Verkehrsberuhigung mit 10 km/h
    – Gegenverkehr einschl. Lastwagen und Busse sowie schnellfahrene PKW
    Untersuchung:
    – Möglichkeit als Einbahnstraße in Richtung “Kreisel” für Kfz, Fahrräder im Gegenverkehr
    – Kfz-Gegenverkehr über “Heinrich-Rix-Straße” möglich

    2. Abschnitt: “Bahnhofstraße” zwischen “Kreisel” und “Holstenstraße”
    derzeitig:
    – ausreichende Straßenbreite für Kfz-Gegenverkehr
    – Trennung von Radfahrer- und Fußgängerverkehr
    Untersuchung:
    – Möglichkeit der Optimierung des Fahrradverkehrs bei der Querung der “Heinrich-Rix-Straße”

    3. Abschnitt: “Holstenstraße” zwischen “Bahnhofstraße” und “Kieler Straße”
    derzeitig:
    – mit Kfz-Gegenverkehr und Radfahrerverkehr auf der Straße in Richtung “Kieler Straße”
    – Fahrradverkehr in Gegenrichtung mit Fußgängern, teilweise getrennt
    Untersuchung:
    – Möglichkeit als Einbahnsraße in Richtung “Kieler Straße”
    – Möglichkeit der durchgehenden Markierung des “Fahrrad-Streifens” in Richtung “Kieler Straße”
    – Möglichkeit der Sperrung für LKW`s, nur Lieferverkehr
    – Kfz-Gegenverkehr über “Kieler Straße” und “Bahnhofstraße” möglich
    – Anfahrt zum südlichen Parkplatz vom Hotel “Carstens” auch über “Kieler Straße” möglich
    – Möglichkeit der Trennung von Radfahrer- und Fußgängerverkehr im Gegenverkehr auf ganzer Länge

    4. Abschnitt: Überfahrt des Fahrradverkehrs über die “Kieler Straße”
    derzeitig:
    – keine eindeutige Verkehrsführung für Fahrradfahrer
    Untersuchung:
    – Möglichkeit der Optimierung des Fahrradverkehrs durch Markierung als Fortführung des Fahrradstreifens von der “östlichen Holstenstraße” über die Kreuzung auf die “westliche Holstenstraße”, analog für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung

    5. Abschnitt: “Holstenstraße” zwischen “Kieler Straße” und “Dreiecksplatz”
    derzeitig:
    – Kfz-Gegenverkehr und Radfahrerverkehr auf der Straße
    Untersuchung:
    – Möglichkeit der Fortführung des Fahrradstreifens als Markierung auf der Straße
    – Möglichkeit der Sperrung für LKW`s, nur Lieferverkehr
    – Möglichkeit des Fahrradverkehrs in Gegenrichtung auf Fußweg oder auch Markierung als Fahrradstreifen

    6. Abschnitt: “Heintzestraße” zwischen “Dreiecksplatz” und “Alte Landstraße”
    derzeitig:
    – Kfz-Gegenverkehr und Radfahrerverkehr auf der Straße
    Untersuchung:
    – Möglichkeit als Einbahnstraße in Richtung “Alte Landstraße” und Markierung des Fahrradstreifens in beide Richtungen
    – Möglichkeit der Sperrung für LKW´s, nur Lieferverkehr
    – Gegenverkehr über die ausgebaute “Alte Landstraße” (siehe Idee vom 29.06.2021) und “Kieler Straße” möglich
    – Alternativ-Lösung für PKW-Gegenverkehr: über “Haidbergstraße” und die Straße “Grüner Weg” (Ausbau der beiden Straßen noch teilweise erforderlich)

    7. Abschnitt: “Heintzestraße” zwischen “Alte Landstraße” und “Lindenplatz”
    derzeitig:
    – Kfz-Gegenverkehr und Radfahrerverkehr auf der Straße
    Untersuchung:
    – Möglichkeit der Markierung des Fahrradstreifens in beide Richtungen
    – Möglichkeit der Sperrung für LKW´s, nur Lieferverkehr
    – Bereich “Lindenplatz” ab Einmündung “Kirchhofsallee”: Verkehrsberuhigung mit “10 km/h”

    8. Abschnitt: weiterer Straßenverlauf in “Wildhofstraße”
    derzeitig:
    – Kfz-Gegenverkehr und Radfahrerverkehr auf der Straße
    Untersuchung:
    – Möglichkeit der Markierung des Fahrradstreifens in beide Richtungen
    – Möglichkeit der Sperrung für LKW´s, nur Lieferverkehr

    Nochmalige Empfehlung:
    Eine Ortsbegehung als Fußgänger und als Fahrradfaher auf den derzeitig vorgesehenen Verkehrsflächen für Fahrräder in einer Hauptverkehrszeit ist erforderlich, um die Optimierung der Fahrradnutzung für die Zukunft und der Verkehrssicherheit für die Fahrradfahrer planen zu können und in den Entwurf zur Ortsentwicklungsplanung aufnehmen zu können.

    Viel Erfolg bei den Planungen für Bordesholm.

    Für weitere Fragen und eine ehrenamtliche Mitarbeit stehe ich gerne zur Verfügung.

  11. VERKEHRSSICHERE SCHULWEGE FÜR SCHÜLER ZU DEN SCHULEN IN BORDESHOLM ALS FUSSGÄNGER UND RADFAHRER
    Analog zu meiner Idee vom 18.07.2021 sind auch die obigen verkehrssicheren Schulwege im Rahmen der Ortsentwicklung zu untersuchen und Vorschläge zu planen.
    In anderen Städten und Gemeinden hat sich folgende Vorgehensweise bewährt: Die jeweilige Schule macht eine Ist-Aufnahme des Zustandes der derzeitigen Schulwege, die die Schüler auf den Straßenzügen zur Schule benutzen. Dies kann durch die Schulleitung bzw. von der Schulleitung benannten Beauftragten/innen für den sicheren Schulweg unter Beteiligung und Mitsprache des Schulelternbeirates kurzfristig durchgeführt werden. Aus der Ist-Aufnahme der derzeitigen Schulwege der Schüler ergibt sich der Optimierungsbedarf der Schulwege unter Berücksichtigung der verkehrssicheren Trennung der Fussgänger vom Fahrradverkehr und vom Kfz-Verkehr. Diese Ergebnisse bzw. die zugehörigen Vorschläge werden dem Bürgermeister der Gemeinde Bordesholm schriftlich und erläuternd vorgetragen, damit diese Vorschläge von der Verwaltung kurzfristig umgesetzt werden können. Wenn es nicht kurzfristig möglich wäre, dann aber erfolgt eine Aufnahme in den Entwurf der Ortsentwicklungsplanung.
    Wenn die Gemeinde Bordesholm dann verkehrssichere Schulwege für Schüler als Fussgänger und Radfahrer anbieten kann, kann wohl auf den enormen Kfz-Verkehr der Eltern morgens zum Schulbeginn und mittags bzw. nachmittags zum Schulende verzichtet werden. Dieser Sachverhalt ist ein Schritt zur Verkehrssicherheit der Schüler und durch Verringerung des Kfz-Verkehrs zu den Schulen auch zum Klimaschutz. Die Aufklärung hierüber erfolgt über die Schulleitungen und Lehrer in Unterstützung mit dem Schulelternbeiräten und Klassenelternbeiräten und natürlich auch mit allen Eltern und allen Schülern.
    Ich bitte die obigen verkehrssichern Schulwege in die Ortsentwicklungsplanung mit aufzunehmen.
    Für weitere Fragen und eine ehrenamtliche Mitarbeit stehe ich gerne zur Verfügung.

  12. Mir geht es um das Ortsbild und dessen Zerstörung durch Parkplätze. Am deutlichsten wir dies an der Ampel Steenredder/Bahnhofstr. Parkplätze bei Riepen, Parkplätze schräg gegenüber offenbar für die dortigen Reihenhäuser, Parkplätze in der Sackgasse der Bahnhofstr vor dem alten Bahnübergang und das riesige Loch vor Edeka, wo einzelne Bäume seit Jahren ihr trostloses Leben langsam aushauchen. Doch es geht auch auf der anderen Seite des Bahnhofs weiter: Parkplätze rund um das Rathaus, das Mühlencenter, der Parkplatz von Profikiel und hinter der Sparkasse, sowie entland der Rix-Str., die untere Bahnhofstr bis zur Shell Tankstelle ist auch bereits weitgehend zubetoniert. Insgesamt dürften hier fast 1000 Parkplätze vorhanden sein, Bordesholm ist wahrscheinlich der einzige Ort in dem jeder Haushalt im Ortszentrum auch parken könnte. Dies passt weder politisch noch gesellschaftlich und ökologisch in die Zeit. Dazu gehört auch die Bauvorschrift der Gemeinde, das zu jedem Bauvorhaben Parkplätze geschaffen werden müssen. Bei den 3 Bauprojekten in der Bahnhofstr. werden durch den Abriß der 3 alten Häuser Neubeuten jeweils im hinteren Grundstück errichtet, während vorn Parkplätze entstehen. Die bestehend Bauflucht wir zerstört.

    M.E sollte die Gemeinde die bestehend Regulung zur Parkplatzschaffung komplett streichen.

    Es sollte für zentrale Bereiche eine einheitliche Baufluchtlinie vorgegeben werden, um das Ortsbild zu erhalten.
    Der Eigentümer des Edeka-Geländes sollte zur Anlage und dauerhaften Pflege der Grünstreifen auf den Parkplatz verpflichtet werden, das könnte die Auflage für die Bauplanung auf dem noch freien Teilgrundstück sein. Die paar schlechtgepflegten Bäume sind ein Witz .

    Das schlimmste zum Abschluss ist das sich zeigende Grauen wenn man an der Ampel Steenredder steht und einfach nur gerade aus blickt. Ein unverputzten Bau aus weissen Betonsteinen und jetzt neu mit Zement und Felssteinen versiegeltem Randstreifen. Ich weiss gar nicht, wer so etwas baut und genehmigt. Man glaubt fast es handelt sich um eine nie wirklich fertig gestellte Investitionsruine. Allein dieser Bau konterkariert alle Bemühungen der Gemeinde um den Ortskern.

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