Ihre Vorschläge

Hier sind Sie gefragt: Wie gefallen Ihnen die bisherigen Vorschläge? Was möchten Sie ergänzen? Was gibt es zu kritisieren? Schreiben Sie Ihre Anregungen und Kommentare in das Kommentarfeld unten. Bitte beachten Sie bei der Formulierung Ihrer Ideen und Maßnahmenvorschläge die Einhaltung der allgemein üblichen Umgangsformen und Regelungen, die sogenannte Netiquette.

Hier können Sie in einer Karte kurz zusammengefasst anschauen, welche Maßnahmen bereits von anderen BürgerInnen vorgeschlagen wurden, soweit diese verortbar sind:

Wenn Sie Ihre Vorschläge lieber in einer Karte eintragen möchten, senden Sie uns bitte eine Mail an bargteheide@planemit.de . Dann senden wir Ihnen einen Link zu einer eigenen Karte und eine Bedienungsanleitung.

25 Replies to “Ihre Vorschläge”

  1. Mit dem Bau einer Parkpalette „An den Stücken“ verbaut man sich die Möglichkeit diese Strasse als innerörtliche Entlastungsstrasse zu erweitern. Diese wird nach m.E. nach Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes dringend benötigt, zumal es aktuell und in absehbarer Zeit keinen weiteren Bahnübergang geben wird. Es wäre einfach zu kurz gesprungen.

    Es macht mehr Sinn den Parkplatz am Kreisel nach oben zu erweitern, also dort mehrere Parkflächen in Form eines Stahlskelettbau wie im Parkhaus Alte Meierei in Ahrensburg zu bebauen. Also den Überbau mit einem Parkhaus. Dies schafft deutlich mehr Plätze und die Autos aus der Stadt raus. Damit könnten sogar einige Parkplätze in der Rathausstr. anderweitig genutzt werden, z.b. für weitere Abstellflächen von Fahrräder, Lastenrädern etc. die ja in Zukunft vermehrt im Strassenverkehr zu finden sind.

    Die Rathausstr. Richtung Markt zur Einbahnstr. machen bis zum Mittelweg, diesen dann in Folge Teodor-Storm-Str. und Bahnhofstr. ebenfalls zur Einbahnstrasse machen, so das ein Rundverkehr entsteht. Die Rathausstr., sowie die weiteren Strassen könnten dann zusätzliche Fahradspuren bekommen, die beidseitig befahrbar sein sollten.

  2. Ich finde den Vorschlag zu „An den Stücken“ und für das Parkhaus am Kreisel sehr sinnvoll. Wenn schon die Rathausstrasse neu planen, dann aber richtig:
    Reine Fußgängerzone, nur mit zeitlich begrenztem Lieferverkehr und zulässigem Notverkehr. Theodor Storm Strasse wie vorgeschlagen, die andere Hälfte des Verekehrs gehört als Einbahnstrasse auf die andere Seite der Rathausstrasse. Raus aus denm 4-Jahresrhytmus der politischen Kurzsprünge, die Planung muß jetzt die nächsten 30 – 50 Jahre ins Auge nehmen.

  3. „Funktional wäre der Bau einer Feuerwache denkbar“ – der Bau einer neuen Feuerwehrwache ist nicht denkbar, sondern dringend erforderlich! Die Maßnahmen hierzu sollten m.E. zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger schnellstens weiter verfolgt werden!

  4. Grundsätzlich sollte bei allen Maßnahmen großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt werden. Dies betrifft insbesondere die Modernisierung und Sanierung von Rathaus, Stadthaus und Jugendzentrum. An diesen und allen anderen öffentlichen Orten, wie zum Beispiel dem Bahnhof, sollten keine unnötigen Treppen oder Stufen geplant und bereits vorhandene entfernt werden und es sollte eine ausreichende Anzahl von WCs für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.
    An besonders belasteten Hauptverkehrsstraßen, wie zum Beispiel dem Südring (zwischen Südring und Zu den Fischteichen), sollten Lärmschutzwände oder -wälle errichtet werden.
    Der Pkw- und Lkw-Verkehr sollte so weit wie möglich aus der Stadt fern gehalten werden.

  5. Sowohl bei der Schaffung von Baurecht für zusätzlichen Wohnraum wie auch bei der Sanierung des Kleinen Theaters ist auf Barrierefreiheit zu achten und die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten (u.a. Paragraph 4 BGG).

    Bei der Sanierung des Kleinen Theaters ist die Treppe vor der Kasse zu entfernen und ein barrierefreier Zugang für Menschen mit Behinderung und Mobilitätsproblemen zu schaffen. Das WC für Menschen mit Behinderung ist den offiziellen DIN-Normen für barrierefreies Bauen entsprechend zu gestalten.

    Bei der Schaffung von Baurecht für zusätzlichen Wohnraum sind ausreichend barrierefreie Wohnungen im Sinne der Landesbauordnung (LBO) und darüber hinaus wirklich Rollstuhl-gerechte Wohnungen zu planen.

    Bei der Planung von neuen Wohnungen sind außerdem die Folgekosten für Parkplätze und den entstehenden zusätzlichen innerstädtischen PKW-Verkehr mit einzuplanen und „einzupreisen“.

    In diesem Zusammenhang sollte zu den bisher vorgeschlagen 26 Maßnahmen ein alle Vorschläge und Maßnahmen verbindendes, umfassendes Stadtentwicklungskonzept erstellt werden. Dieses sollte kohärente, mittel- und langfristige Planungen für Bauen, Wohnen, Verkehr, Mobilität, Umwelt, Kultur und Einzelhandel enthalten und miteinander verbinden.

  6. Die Planung des Baus einer Parkpalette, womöglich noch mehrgeschossig, „An den Stücken“ ist aus meiner Sicht völlig irrwitzig. Abgesehen von dem Verkehrschaos das entsteht bei der An- und Abfahrt zu den Hauptverkehrszeiten, so ist die Zerstörung von Grünflächen, die in Bargteheide eh schon wenig vorhandenen sind, nicht akzeptabel. An Wochenenden, Feiertagen und in der Urlaubszeit gleichen diese Flächen jetzt schon einer verlassenen unattraktiven Geisterfläche. Im Übrigen haben Untersuchungen gezeigt, dass täglich viele Stellplätze nicht genutzt werden, bzw. Behindertenparkplätze auf der Ostseite der Bahn gar nicht genutzt werden, weil vermutlich die Nutzung für Behinderten absolut nicht geeignet ist. Zu 98% stehen diese Parkplätze leer. Für eine Parkpalette eine intakte grüne Lunge zu opfern ist in der heutigen Zeit nicht hinnehmbar.Parkpalette
    Vielmehr ist die Nutzung des Fahrades in jeglicher Form zu unterstützen, als auch die Schaffung der entsprechenden Unterbringungsmöglichkeiten hierfür. Natürlich würde jeder Fahrradfahrer sein Fahrrad am liebsten direkt am Bahnsteig gesichert abstellen, Aber in Abstimmung mit den Plänen der Bahn (Umbau der Bahngleise) ließe sich hier sicher eine für alle Beteiligten praktikable Lösung finden. Keinesfalls sollten hier mehr Parkplätze für KFZ gebaut werden. Die Planungen sollten immer in die Richtung gehen, es für die Autofahrer unattraktiv zu machen, mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren.

    1. Ob die Behindertenparkplätze am Bahnhof wirklich nur in geringem Umfang genutzt werden, kann ich nicht beurteilen. Wenn das tatsächlich so ist, liegt es möglicherweise daran, dass der Bahnhof selbst und die Bahnsteige nicht wirklich barrierefrei und daher für Rollstuhlfahrer unattraktiv sind. Behindertenparkplätze müssen sich natürlich immer in unmittelbarer Nähe des Eingangs bzw. in unmittelbarer Nähe zu den Gleisen befinden. Sonst machen sie für Rollstuhlfahrer wirklich keinen Sinn.
      Im Übrigen stimme ich diesem Kommentar zu: es sollten keine weiteren PKW-Stellplätze am Bahnhof entstehen, auch und schon gar nicht in Form eines Parkhauses oder einer „Parkpalette“. Der Stahlskelettbau „Alte Meierei“ in Ahrensburg ist optisch sehr unästhetisch und eher ein Schandfleck in der Innenstadt von Ahrensburg. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin gibt es an den U- und S-Bahnhöfen auch keine Parkhäuser. Dort fährt man selbstverständlich mit dem Fahrrad oder mit Bussen des ÖPNV zum nächst erreichbaren U- oder S-Bahnhof. Ich habe das jahrzehntelang (!) getan als ich noch kein Rollstuhlfahrer war. In einer Kleinstadt wie Bargteheide, in der man als gesunder Mensch nahezu alle Wege bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewerkstelligen kann, sollten wir uns den finanz-, verkehrs- und umweltpolitischen Irrsinn eines Parkhausbaus am Bahnhof nicht leisten. Stattdessen sollte die Nutzung des Fahrrads durch die Schaffung attraktiver und sicherer Abstellmöglichkeiten attraktiver gemacht und der Aufbau eines Systems von öffentlichen (Ring-) Buslinien forciert werden.

      1. Bargteheide ist ein Mittelzentrum, viele Pendler kommen aus den weiter entfernten Wohngebiten und auch aus den umliegenden Dörfern. Einfach keine Parkmöglichkeiten zu schaffen (die Ästehtik des Kreiselparkplatz steht dem Parkhaus der Meierei oder bei Getriebebau Nord sicherlich nicht nach) ist sicherlich keine Lösung, denn die Autos werden sich nicht in Luft auflösen. Hier gilt es sogar einen Wildwuchs in den umliegenden Strassen zu vermeiden. Das Mehr an Parkfläche auf dem Kreiselparkplatz sollte zwangsläufig mit einer abnehmenden Attraktivität der Parkmöglichkeiten für Autos im innerstädtischen Bereich einhergehen und das zugunsten der Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern. Die Behindertenparkplätze auf der Ostseite sind ja wirklich ein wahrer Schildbürgerstreich. Die Behinderten, welche die erforderliche Berechtigung haben dort zu parken, werden die Treppe wohl kaum nutzen können, sondern müssen auf der Strasse zur Rampe kommen um den Tunnel zu nutzen. Das selbst körperlich gesunde Menschen Probleme haben in die Züge einzusteigen erzeugt dann ein weiteres Kopfschütteln.

  7. Die Idee des Parkens auf mehreren Ebenen am Kreisel ist strategisch richtig, weil damit sowohl die Parkbedürfnisse der Pendler als auch der Einzelhandelskunden der Rathausstraße abgedeckt werden können. Zudem wird der Platzverbrauch für das Abstellen von Autos in der Innenstadt minimiert. Allerdings sollten sich dann Planer darüber Gedanken machen, wie die Anschlüsse zum Bahnhof bzw. den Geschäften in der Rathausstraße funktionieren sollen. Der Weg zum Bahnhof dürfte für viele Autofahrer vom Kreisel aus als sehr weit empfunden werden. Hier wäre es sinnvoll, wenn man einen Zugang entlang der Gleise schaffen könnte (psychologisch ist man dann schon an der Bahn), also den bisherigen Bahnsteig am Gleis 1 bis zum Kreiselparkplatz verlängert. Das wird die Akzeptanz gegenüber einer Lösung erhöhen, die die Pendlerströme morgens und abends zu Fuß durch die Bahnhofstraße lenkt.
    Ferner sollte man eine vernünftige Führung des Radverkehrs in der Innenstadt gewährleisten. Sonst kann man die Planung eines Radparkhauses gleich sein lassen. Hier wäre z.B. ein Übergang des Radverkehrs aus der Rathausstraße an und durch den Kreisel, sowie weiter über die Bahnbrücke dringend geboten.
    Die konsequente Barrierefreiheit sollte in der heutigen Zeit zumindest bei künftigen An- bzw. Umbauten an städtischen Gebäuden endlich eine Selbstverständlichkeit werden.

    1. Liebe Mitbürger,
      der Überbau des Parkplatzes am Kreisel macht Sinn, da bin ich bei Ihnen.
      Jedoch kommen wir um die Parkflächen auf der Ostseite nicht rum. Bitte bedenken Sie bei ihren Überlegungen, das mit dem Ausbau der Strecke zur S4 der Bahnsteig auf der Ostseite liegen wird. Es gibt sehr gute Möglichkeiten das Parkhaus zu „verstecken“ und in den Hang zu integrieren.

  8. Eine vernünftige Lenkung der Verkehrsströme wäre notwendig. Auf der Rathausstr. drängeln sich Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, durchfahrende und parkplatzsuchende PKW, fahrender und parkender Lieferverkehr, fahrende und haltende Busse … Auf anderen Straßen ist es z.T. auch nicht viel besser.

    Da wäre es sicher gut, diejenigen, die nicht direkt in die Stadt wollen, außen herum zu lenken. Da wäre es auch gut, wenn der schnellste Weg von den umliegenden Gemeinden zum Bahnhof, nicht durch die Stadtmitte führt. Wenn ein Zug mit Berufspendlern ankommt, ist da schon ziemlich viel los. Vielleicht macht es auch Sinn, Parkmöglichkeiten am Stadtrand zu bieten und einen Shuttle-Bus zur Stadtmitte und zum Bahnhof einzurichten. Dessen Attraktivität könnte man erhöhen, wenn *langes* Parken in der Stadt nicht mehr kostenfrei wäre. Die Parkgebühren könnte man zur Finanzierung des Shuttles verwenden.

    Der Radverkehr in den letzten zehn Jahren (vielleicht auch schon 15 Jahre) drastisch zugenommen. Tendenz steigend. Auch in Bargteheide. Komfortable Radwege quer durch die Stadt, von Nord nach Süd und von Ost nach West und zu den umliegenden Gemeinden fehlen. An anderen Stellen in Deutschland werden Radschnellwege eingerichtet und von den Anwohnern auch angenommen. Dort steigen viele Autofahrer auf’s Fahrrad um, weil es einfach schneller und stressfreier ist. Keine Fußgänger, keine Autofahrer … Von dem Gesundheitsaspekt ganz zu schweigen. In der Metrolpolregion Hamburg, Richtung Norden, ist so etwas in Planung. Da könnte man sich gut anschließen.

    1. Man sollte die Dinge auseinanderhalten. Solche Radschnellwege sind Verbindungen für mittlere und längere Distanzen (z.B. von Bad Oldesloe nach Ahrensburg und weiter nach Hamburg) . Die Probleme für Radfahrer in der Bargteheider Innenstadt werden sie nicht lösen. Aber gute Anschlussmöglichkeiten an künftige Radschnellwege sollte man sicherlich einplanen. In Bargteheides Zentrum wird man – fürchte ich – für eine bessere Radverkehrsführung kleinere Brötchen backen müssen. Hauptsache es geht irgendwann überhaupt mal mit ernsthaften Schritten in Richtung bessere Radwege los.

  9. In meinem obigen Kommentar vom 06.01.2018 hatte ich bereits angeregt, zusätzlich zu den bisherigen 26 Vorschlägen als 27. Punkt ein alle Vorschläge und Maßnahmen verbindendes, umfassendes „Stadtentwicklungskonzept“ zu erstellen. Dieses sollte kohärente, mittel- bis langfristige Planungen (für die nächsten 10-20 Jahre) für Bauen, Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Mobilität, Umwelt und Einzelhandel enthalten und miteinander verbinden. Dabei sollten Antworten auf die Frage gefunden werden, wie sich Bargteheide zukünftig entwickeln kann und soll, zum Beispiel im Hinblick auf Größe, Einwohnerzahl, Verkehrsanbindungen, etc. Hierbei könnten die Punkte 18 (Städtebauliche Wettbewerbe/Werkstätten), 19 (Studentische Ideenwerkstätten) und 20 (Stadtdialog/Ideenwerkstätten für BürgerInnen) sinnvoll integriert werden.

    Als 28. Maßnahme schlage ich den Punkt „Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen“ vor. Bargteheide ist eine wachsende Stadt. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden auch in Bargteheide zukünftig vermehrt ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen leben.

    Als ersten Schritt schlage ich die Schaffung der Planstelle einer/eines hauptamtlichen Behindertenbeauftragten im Rathaus von Bargteheide vor.

    Als zweiter Schritt sollte die bereits existierende Arbeitsgruppe „Beteiligung von Menschen mit Behinderung“, die bisher nur beratenden Charakter hat, den Status eines vollwertigen Ausschusses in der Stadtvertretung erhalten.

    Die Vergangenheit hat nämlich gezeigt, dass die Arbeitsgruppe bei wichtigen politischen Entscheidungen oft nur unzureichend und/oder zu spät angehört wird. Ein Beispiel hierfür war die Sanierung des Freibades vor einigen Jahren. Dabei hat die Arbeitsgruppe im Nachhinein festgestellt, dass die durchgeführten Arbeiten, insbesondere der Einstieg in das Schwimmerbecken, nicht den Vorstellungen der Arbeitsgruppe zur Barrierefreiheit entsprechen.

    Darüber hinaus sollte die Anzahl der öffentlichen Toiletten für Menschen mit Behinderung in der Stadt erhöht sowie die Öffnungszeiten und der Zugang zu den bereits vorhandenen Toiletten im Rathaus und im Stadthaus verbessert werden.

    Die Toiletten sollten elektrische Türöffner erhalten, die mit dem nur für Behinderte erhältlichen „Euro-Schlüssel“ bedient werden können. Damit sollten sich die Türen von außen und von innen öffnen und schließen lassen, damit die Menschen mit Behinderung selbständig – auch außerhalb der Öffnungszeiten von Rathaus und Stadthaus – zu den Toiletten gelangen können. Bisher müssen zum Beispiel bei der Toilette im Erdgeschoss des Rathauses die MitarbeiterInnen der Coffee Lounge jeweils um Hilfe gebeten werden. Menschen mit Behinderung, die dort keine Gäste sind, wird der Zugang teilweise nicht gestattet. Der Zugang zur Toilette im Erdgeschoss des Stadthauses ist außerhalb der Öffnungszeiten der VHS und der Stadtbücherei sowie während der Schulferien bisher gar icht möglich.

    Um den berechtigten Sicherheitsinteressen von Rathaus und Stadthaus zu entsprechen und den Zugang Unbefugter zu den oberen Stockwerken von Rathaus/Stadthaus auszuschließen, könnten jeweils im Erdgeschoss Zwischentüren oder andere Sicherheitsvorrichtungen eingebaut werden.

    Mögliche Standorte für weitere öffentliche Toiletten für Menschen mit Behinderung wären zum Beispiel der Bahnhof, das Seniorendorf und das Seniorenzentrum in der Hamburger Straße.

  10. Ergänzender Vorschlag zur Gestaltung der Bahnhofstraße :

    Ich bin Bewohner des Seniorendorfes ( Bahnhofstr. 32 – 44 ) . Viele meiner Mitbewohner sind auf Gehhilfen wie Rollatoren , E-Mobile oder Rollstühle angewiesen . Der Bürgersteig auf der Westseite der Bahnhofstraße vor unserer Wohnanlage ist jedoch sehr schmal , zwei sich begegnende Rollstuhlfahrer haben große Mühe , einander zu passieren . Der Bürgersteig auf der Ostseite hingegen ist sehr gut ausgebaut und breit genug , wegen des lebhaften Straßenverkehrs und der hohen Bordsteinkanten für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollatoren aber kaum zu erreichen . Es wäre für uns deshalb sehr hilfreich , wenn vor unserer Wohnanlage ein Fußgängerbergang ( “ Zebrastreifen “ ) mit abgesengter Bordsteinkante auf beiden Straßenseiten eingerichtet würde .

  11. Hallo Herr Kettwich,
    das IAT wahrlich ein Problem und auch der Politik bekannt. Leider waren wir nicht erfolgreich in Höhe des Seniorendorfes einen weiteren Zebrastreifen zu erstellen. Es handelt sich hier um eine Kreisstrasse/Landesstrasse und die zuständige Behörde hat den Zebrastreifen abgelehnt, mit dem Argument es existieren bereits 2 Übergänge und zwar am Bahnhof und an der Kreuzung Südrinng.

    1. Hallo Herr Schladenhaufen ,
      diese Gegenargumente sind mir aus früheren Diskussionen zu dem Thema durchaus bekannt , aber aus meiner Sicht aus den folgenden Gründen nicht stichhaltig :
      1.) Die gesetztliche Grundlage hat sich geändert. Gemäß der 1. Verordnung zur Änderung der StVO vom 30.November 2016 können Tempo-30-Zonen in “ besonders sensiblen Gebieten “ auch auf Kreis – und Landstraßen von Kommunen in eigener Entscheidung eigerichtet werden , der Kreis / Landrat ist also nicht mehr die Entscheidungsinstanz . Von Zebrastreifen ist hier zwar nicht ausdrücklich die Rede . Da es sich dabei aber auch um eine Sicherheitsmaßnahme handelt , dürfte die Einrichtung eines solchen bei entsprechendem politischen Willen doch wohl möglich sein.
      2. Der Hinweis auf die beiden Übergänge am Bahnhof und an der Kreuzung Südring ist ein Widerspruch insich und mutet überdies zynisch an . Es geht doch für gehbehinderte Menschen gerade darum , diesen Abschnitt des Gehweges an der Ostseite der Bahnhofstraße nicht nutzen zu müssen , weil er für Rollstühle , E-Mobile u.Rollatoren ungeeignet ist ( auf dem unteren Stück zwischen Seniorendorf und Kreuzung Südring noch nicht einmal mit Gehwegplatten o.ä. befestigt ) . Eine Alternative wäre nur die rollstuhlgeeignete Herrichtung des Weges , was aber sicher sehr viel aufwendiger wäre .
      Ich appeliere somit nachdrücklich an unsere kommunalen Politiker und unsere Verwaltung , auf der Bahnhofstraße vor dem Seniorendorf einen Fußgängerübergang einzurichten.

  12. Es wäre ein weiterer wichtiger Vorschlag um die Ideen und Vorschläge überhaupt umsetzen zu können, das Bargteheide die Möglichkeit nutzt die Verkehrsregelung in Eigenregie zu übernehmen.

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel/170418_Verkehrsrechtskompetenz_Gemeinden.html

    Dies wurde ja von der Stadtvertretung aus Kostengründen abgelehnt. Ich hoffe das dies auch jetzt noch möglich ist. Aktuell muss ja alles, abgesehen vom Aufstellen von Parkbänken, vom Kreis genehmigt werden und da könnte so manche schöne Idee hinweggefegt werden.

  13. Danke für diesen wichtigen Hinweis auf die Rechtslage! Es macht doch viel mehr Sinn, wenn die Stadtvertretung und die Verwaltung mit ihren Ortskenntnissen darüber entscheiden, wo ein Fußgängerüberweg hin kommt (zum Beispiel vor dem Seniorendorf) und wo nicht, statt dass eine weit entfernte Kreisbehörde das vom „grünen Tisch“ aus entscheidet. Was Bad Segeberg, Handewitt und Preetz schaffen, das werden wir in Bargteheide doch wohl auch hinbekommen!

    1. Das Problem ist, das dazu Kapazitäten im Rathaus geschaffen werden müssten. Und: auch eine städtische Verkehrsaufsicht wäre an die Gesetzeslage gebunden. Andererseits gibt es immer auch einen Ermessensspielraum (sonst bräuchte man ja gar keine Verkehrsaufsicht). Damit Bargteheide den in seinem Sinne nutzen kann, sollte man also die Mittel hierfür bereitstellen. Eine Bürgerbeteiligung auf unterster Ebene stellt sich jedenfalls selbst in Frage, wenn die daraus resultierenden Wünsche und Pläne von einer bürgerfernen Stelle der Kreisverwaltung kassiert werden.

  14. Die bisherigen Vorschläge sind -jeder für sich betrachtet- zum größten Teil interessant und zustimmungsfähig. Ob dabei zum Beispiel der städtische Aufbau einer Lade-Infrastruktur für Elektroautos ein Kernthema ist, darüber kann man sicher trefflich streiten. Ich erspare uns jetzt aber einen Beitrag dazu.

    Eine Anreihung von 26 Einzelmaßnahmen halte ich ohnehin nicht für ausreichend. Wichtig wäre es, eine gemeinsame Zielrichtung zu entwickeln: wo soll sich Bargteheide hinbewegen, wie soll es hier in 10 oder 25 Jahren aussehen? Dazu wäre ein breiter Konsens notwendig. Ein Konsens zwischen Jung und Alt, Arm und Reich, im Ort Tätigen und Schlaf-Bewohnern. Um diesen Konsens zu erreichen, wäre für mich eine Zustimmung von mindestens Zweidrittel aller Bürger notwendig. Ziele, die nur äußerst knappe Mehrheiten erzielen, führen oft zu Streit und Vergiftung des Klimas. Aktuelle Beispiele dazu finden wir viele.

    Ich mache hier mal einen Aufschlag und versuche Ziele zu beschreiben, die eine breite Akzeptanz finden könnten.

    Ziel 1: Vernünftige Verkehrsverhältnisse in Bargteheide. Der Autoverkehr im Innenstadtbereich darf nicht weiter anschwellen. Um das zu verhindern, muss im Innenstadtbereich mehr Fußgänger- und Radverkehr erfolgen. Für diese Verkehrsform müssen sichere, attraktive Anbindungen der Stadtteile (Fischteiche, Trabrennbahn usw.usw.) an die Innenstadt entstehen. Auch wenn im Einzelfall ein Parkplatz entfällt oder etwas weiter entfernt Ersatz geschaffen wird: es geht nicht um Verteufelung des PKW. Parkplätze in der Innenstadt sollen dem Einkaufsverkehr zur Verfügung stehen. Es muss Chancen für innerstädtischen ÖPNV und neue Mobilitätsformen geben. Die P&R-Funktion am Bahnhof ist wichtig, aber kein primäres Gestaltungselement für unsere Innenstadt. Es geht vorrangig um Bargteheide und die Interessen seiner Einwohner.

    Ziel 2: Bargteheide muss eine lebendige Stadt bleiben. Wir wollen hier nicht nur schlafen, sondern auch leben. Dazu gehört Einkaufen, Schule, Arbeit, Freizeitgestaltung, Sport, Kultur und Gesundheit. Diese Angebote müssen attraktiv sein, und für alle Bevölkerungsgruppen und Einkommensverhältnisse vorhanden sein. Das kommt nicht von alleine. Strukturwandel in Gesellschaft, Handel, Arbeitswelt führen nicht automatisch in diese Richtung. Wir sind bereit, die Entwicklung Bargteheides nicht nur dem freien Markt zu überlassen, sondern der Politik und Verwaltung die Chance zu geben, aktiv zu gestalten und dafür auch Geld auszugeben. Zur Attraktivität des Standorts gehört nicht zuletzt auch ein subjektives Sicherheitsgefühl, das nicht allein durch Lampen und Kameras hergestellt werden darf.

    Ziel 3: Bargteheide geht verantwortungsbewusst in die Zukunft. So ungeplant kann es einfach nicht weitergehen: statt zu agieren, reagieren wir nur, meist viel zu spät oder zucken nur die Achseln. Wir haben Verantwortung für zukünftige Generationen. Und diese Verantwortung muss selbstverständlich auch auf kommunaler Ebene hier in Bargteheide wahrgenommen werden: sparsamer Umgang mit Energie und Rohstoffen, weniger Abfall und Emissionen erzeugen, weniger Natur zupflastern und die Bereitschaft jedes Einzelnen, Aufwand dafür zu akzeptieren und die Komfortzone dafür ein klein wenig zu verlassen. Und um ein gesundes Wachstums nicht zu überschreiten, darf die Stadtgrenze Bargteheides nicht beliebig ausgedehnt werden.

    Zu diesen Zielen passen bereits einige der 26 Einzelmaßnahmen. Vielleicht gibt es aber auch Varianten dieser Einzelmaßnahmen. Und weitere Ziele? Bestimmt gehört zu einem stimmigen Maßnahmenpaket noch viel mehr dazu. Da sollten professionelle, wirklich gute Stadtplaner zu Rate gezogen werden.

    Kann man die Ziele nicht alternativ und einfach aus dem Ergebnis der hier durchgeführten Umfrage ableiten? Ich halte es keinesfalls für ausreichend, das Ergebnis dieser Umfrage als alleinigen Baustein für die zukünftige Stadtentwicklung heranzuziehen. Die Umfrage ist sicher hilfreich, findet aber für viele Bürger doch relativ versteckt und nicht ganz barrierefrei statt. Sie kann eine sorgfältige Erarbeitung von Entwicklungszielen nicht ersetzen.

    1. Bravo, Herr Niebuhr! In meinen Kommentaren vom 06.01. und 09.01.2019 hatte ich bereits ein umfassendes, alle Maßnahmen und Vorschläge verbindendes, mittel- bis langfristiges Stadtentwicklungskonzept für die nächsten 10-20 Jahre vorgeschlagen. Denn eine bloße Aneinanderreihung von Einzelpunkten und ein beliebiges „Weiter so“ halte ich auch nicht mehr für geeignet und zeitgemäß. Ein solches Stadtentwicklungskonzept sollte kohärente Planungen zu den Themenfeldern Bauen (sollten noch weitere Baugebiete ausgewiesen werden oder sind die Grenzen des Wachstums für Bargteheide nicht längst erreicht?), Wohnen (Schaffung neuer oder Umwandlung bestehender Wohnungen in altersgerechte und barrierefreie Wohnungen), Arbeiten (Ausbildungs- und Arbeitsplätze für kommende Generationen), Verkehr (kein weiterer Individualverkehr in der Innenstadt, Aufbau eines öffentlichen (Ring-) Bussystems), Mobilität (Förderung der Nutzung von Fahrrad und Elektroautos, einschließlich der notwendigen Ladestationen), Bildung/Schulen (einschließlich Angebote der VHS für neue MitbürgerInnen, Jugendliche, Migranten und Senioren), Kultur (Sicherung des Fortbestands des Kinos und des Kleinen Theaters!), Umwelt (Erhalt und Ausbau der Grünflächen, Parks, Spielflächen für Kinder und Fahrradwege), Gesundheit (Ansiedlung von Fachärzten!) und Einzelhandel enthalten. Mit Ihrem Aufschlag haben Sie das jetzt konkretisiert. Das kann man sicherlich noch weiter ausbauen und ergänzen. Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bargteheide daran beteiligen werden.

  15. Als nicht in Bargteheide wohnhafter Berufspendler steige ich all(werk)täglich in Bargteheide vom Pkw in die Bahn um. Ich bin der Meinung, dass es um den Bahnhof herum nicht genug P&R-Parkplätze geben kann, denn jeder Pkw, der dort tagsüber geparkt wird, ist ein Pkw weniger, der im Berufsverkehr die Straßen verstopft und die Luft verpestet.

    Daher begrüße ich entschieden alle Maßnahmen, die die Parkplatzsituation um den Bahnhof herum verbessern. In diesem Zuge wünsche ich mir für die Zukunft auch (trotz S4), dass Bargteheide auch regelmäßiger Haltepunkt für den Regional-Express der DB wird – dies würde den Bahnhof UND den Wohnort Bargteheide für Pendler sowohl in Richtung HH als auch in Richtung Bad Oldesloe, Reinfeld und Lübeck extrem aufwerten!

    Den Bau eines Parkhauses für Fahrräder halte ich hingegen für wenig sinnvoll. Zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder lassen sich problemlos – und sicherlich auch zu erheblich(!) geringeren Kosten – auf einfacherem Wege schaffen.

    Als Carsharing-Stellplätze könnte man problemlos die quasi nie genutzten Behindertenparkplätze in der Straße „An den Stücken“ umwidmen. Dort ließe sich sicherlich auch eine Ladesäule für E-Autos errichten, ohne dafür an anderer Stelle bestehende Parkplätze „opfern“ zu müssen.

    1. Wenn man die nicht genutzten Behindertenparkplätze in der Straße „An den Stücken“ in irgendetwas anderes umwidmet, dann müssen diese Behindertenparkplätze an anderer Stelle neu entstehen – und zwar, wie es sich gehört, direkt vor dem Bahnhofsgebäude und in unmittelbarer Nähe zum Eingang bzw. zu den Bahnsteigen! Dies gilt umso mehr nach Fertigstellung der S4 und dem dann erfolgenden Umbau des Bahnhofs! Denn dann können – endlich, nach mehr als 150 Jahren! – auch Menschen mit Behinderungen den Bahnhof nutzen! Die gesetzlichen Bestimmungen dafür gibt es mit der UN-Behindertenrechtskonvention, Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 Grundgesetz und Paragraph 4 Behindertengleichstellungsgesetz seit vielen Jahren. Sie werden nur bisher von der Deutschen Bahn und der Stadt Bargteheide gesetzeswidrig missachtet!

    2. Wenn es tatsächlich zum Bau eines Parkhauses oder einer Parkpalette am Bahnhof kommen sollte, dann muss die Stadt Bargteheide das natürlich in Form angemessener Parkgebühren refinanzieren. Parkplätze zum Nulltarif kann und darf es nicht geben!

  16. Auch wir möchten uns hier gegen den Bau weiterer Parkplätze im Zentrum von Bargteheide aussprechen. Bargteheide sollte sich nicht an den Bedürfnissen der letzten 20 Jahre orientieren, sondern den Blick auf die zukünftige Verkehrsentwicklung richten.
    Die zukünftige Mobilität wird sich im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes weg vom privaten Pkw und hin zu einer klimaschonenden Fortbewegung wandeln (Fahrrad, ÖPNV, Car-Sharing). Nach unserer Einschätzung „sitzt“ Bargteheide in ca. 15 Jahren auf einem Parkhaus, das niemand mehr braucht – mit allen Folgekosten. Und all die anderen sinnvollen Maßnahmen werden um dieses „Kuckucksei“ herum geplant. Das halten wir nicht für sinnvoll.
    Wir plädieren hier dafür, den privaten Pkw-Verkehr nicht noch weiter zu fördern. Dem vom SBI im August 2015 vorgelegten „Parkraumkonzept Bargteheide Innenstadt und Bahnhofsumfeld“ entnehmen wir, dass selbst in Stoßzeiten mehr als jeder 10. Parkplatz frei ist. Man findet ihn nur schwer. Sollte man dann nicht besser das Geld für ein dynamisches Parkleitsystem (u. a. mit Hinweis auf freie E-Ladeplätz) ausgeben statt für ein Parkhaus?
    Nach einer Studie des Umweltbundesamts wünschen sich 80% der Deutschen sauberere und leisere Städte mit weniger Verkehr. Der Wunsch von Pendlern aus dem Umfeld nach immer mehr Pkw-Stellplätzen in direkter Bahnhofsnähe ist verständlich. Er entspringt dem zutiefst menschlichen Bedürfnis nach Bequemlichkeit. Das kennen wir aus eigener Erfahrung nur zu gut. Der nun wirklich nicht mehr wegzudiskutierende Klimawandel zwingt uns aber alle zum Umdenken. Da muss jeder seine Komfortzone ein stückweit verlassen und ernsthaft über Alternativen nachdenken. Nicht erst in 20 Jahren sondern jetzt. Allerdings mögen wir den Pendlern aus dem Umfeld auch nicht das Fahrrad als attraktive Alternative andienen angesichts der mit dem Klimawandel verbundenen zunehmenden Starkregen-Ereignisse und Stürmen. Daraus leitet sich dann auch ein weiteres Planungsziel ab: Attraktive Angebote im öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing etc..
    Bargteheide ist eine Stadt der kurzen Wege. Jedem Pendler ist ein kurzer Fußweg von wenigen hundert Metern zumutbar – und der Gesundheit überdies zuträglich. Das direkte Bahnhofsumfeld sollte behinderten Personen vorbehalten bleiben. Dazu gehört dann aber auch die barrierefreie Erreichbarkeit eines Sitzplatzes in der Bahn.
    Wir wünschen der Stadt Bargteheide die Kraft und den politischen Willen, den Blick visionär in die Zukunft zu richten und ihre Ziele im Sinne zukünftiger Generationen zu planen.

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